Schon die dritte Insolvenz im Bereich der Hersteller von E-Bikes, die in diesem Jahr bekannt wird...
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Die Serie reißt nicht ab: nach der Mifa-Bike Gesellschaft und dem StartUp Freygeist hat nun auch die eVinci Mobility GmbH beim Amtsgericht München Insolvenz angemeldet.

Das passierte allerdings noch im vergangenen Jahr, genauer am 26.09.2016. Hier zeigte der Insolvenzverwalter bereits an, dass Masseunzulänglichkeit vorliegt. Daraufhin wurde das Verfahren am 01.12.2016 wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung eröffnet.

Die Macher des E-Bikes Pike I, über welches wir hier auch schon öfters berichtet hatten, hatten wohl bei der anvisierten Zielgruppe nicht die erhoffte Resonanz gefunden.

Das Modell, welches in Art und Aufbau Ähnlichkeiten mit dem Greyp G12 der kroatischen Firma Rimac aufweist, konnte sowohl als reines E-Bike bzw. S-Pedelec, wie auch in einem Pedelec-Modus betrieben werden und sollte so die Käufer mit seiner mit Vielseitigkeit überzeugen.

Ebenfalls hat man alles verbaut, was gut und teuer ist und dem Modell zur letzten Saison noch einmal ein Facelift verpasst. Mit Magura Veyron eLECT Sattelstütze, M99 Pro Scheinwerfer und M99 Taillight war das 2016er Pike I schon sehr gut ausgestattet, wobei noch einige neue Carbonteile hinzukamen.

Das Design war eigenwillig und ungewöhnlich und vielleicht nicht jedermanns Sache. Allerdings konnte man diverse Awards gewinnen, darunter zuletzt auch den Plus X Award 2016/2017.

Natürlich war das Modell mit dieser Ausrüstung nicht ganz günstig und konnte zu Preisen ab 8.599 Euro erworben werden. Auch Miet- und Leasingangebote hatte man seitens der eVinci Mobility GmbH deshalb im Programm.

Leider scheint dies alles nichts geholfen zu haben, denn so wie es nun aussieht, könnte das Ende des Unternehmens besiegelt worden sein.

Alle Informationen zum Unternehmen und dem Fahrzeugangebot auch auf www.e-vinci.de.

via: Velobiz
Bilder: eVinci