Das Jahr geht ja gut los – im negativen Sinne natürlich!
1 min Lesezeit

Nach der MIFA-Bike Gesellschaft folgt nun der nächste Paukenschlag. Die Firma FREYGEIST, die einst angetreten war, um das E-Bike neu zu definieren, hat sowohl in Deutschland als auch Österreich Insolvenz angemeldet.

Der erst seit August 2016 bestellte Geschäftsführer hatte sein Amt bereits Ende November wieder abgegeben und ist derzeit nicht auffindbar. 😯 Das Unternehmen trudelt also schon seit fast zwei Monaten ohne Führung, obwohl eigentlich das Wachstum der Marke weiter vorangebracht werden sollte.

Millionen per Crowdinvesting eingesammelt

Über die die Crowdinvesting-Plattform Companisto hatte das Unternehmen vor dem Launch rund 1,5 Millionen Euro eingesammelt. Diese Summe könnte nun wahrscheinlich futsch sein.

Das Konzept des E-Bikes für die Zielgruppe der „Urban Professionals“ begeisterte wohl viele Investoren, schlug sich aber schlußendlich nicht in realen Verkaufszahlen nieder.

Das als exklusives Lifestyle-Produkt positionierte Pedelec, welches nur ein Gewicht von rund zwölf Kilogramm auf die Waage brachte, konnte mit einem Verkaufspreis von 4.000 Euro wohl nicht genügend Kunden gewinnen.

FREYGEIST puriste

Zwei Insolvenzanträge

Da das Startup sowohl in Deutschland (Berlin), als auch in Österreich (Wien) ansässig war, wurden in beiden Ländern entsprechende Insolvenz-Anträge eingebracht. Einen Grund für diese Entwicklung konnte man seitens des Unternehmens nicht erfahren. Die Geschäftsführung ist derzeit, wie oben schon geschrieben, nicht besetzt.

Auftragsbücher sind voll

Dem Unternehmen laut dem österreichischen Kurier Hunderte von Händler-Bestellungen vor. Produziert wurden die Räder im Auftrag bei einem Lohnfertiger in Deutschland. Der Vertrieb ist intakt; im Vorjahr wurden rund 500 Elektroräder verkauft.

Falls neue Informationen zur Entwicklung bei Freygeist bekannt werden, erfahren Sie es hier auf unserer Seite.

Mit Material von kurier.at.

via: kurier.at
Artikelbild: Freygeist