Die Eurobike stellt die Weichen für ihre zukünftige Ausrichtung neu. Nach einer umfassenden Branchenbefragung und rund 50 Interviews mit Ausstellern, Besuchern, Verbänden und weiteren Stakeholdern steht fest: Die internationale Fahrradmesse wird ab 2027 in einem neuen Format stattfinden mit verändertem Termin, überarbeitetem Konzept und klarerer strategischer Positionierung.
Kern der Neuausrichtung ist die Verlegung des Messetermins in den September. Die Eurobike 2027 findet vom 1. bis 3. September statt. Damit reagiert die Messe auf ein eindeutiges Votum aus der Branche, die sich mehrheitlich für einen späteren Termin ausgesprochen hatte.
Inhaltlich setzt die Veranstaltung künftig stärker auf ihre Rolle als Business-Plattform. Im Fokus stehen demnach ein klarer B2B-Ansatz, die Rückgewinnung führender Fahrradmarken sowie die gezielte Stärkung von Themenfeldern wie Service, Werkstatt, Infrastruktur und Innovation. Damit soll die Eurobike ihre Relevanz als zentraler Branchentreffpunkt weiter ausbauen.
Auch räumlich verändert sich die Messe: Ab 2027 zieht die Eurobike in die Hallen 3, 4 und 5 auf dem Frankfurter Messegelände. Rund um die Agora als zentrale Freifläche sollen neue Möglichkeiten für Teststrecken, Demo-Flächen sowie Networking- und Partnerveranstaltungen entstehen. Das vollständige Konzept will der Veranstalter noch im Rahmen der diesjährigen Eurobike vorstellen.
Parallel dazu erfolgt eine organisatorische Anpassung innerhalb des Joint Ventures Fairnamic. Die strategische Verantwortung für die Eurobike liegt künftig vollständig bei der Messe Frankfurt, die dafür verstärkt Ressourcen aus der eigenen Unternehmensgruppe bündeln will. Die Messe Friedrichshafen konzentriert sich im Gegenzug stärker auf die Weiterentwicklung der Luftfahrtmesse Aero.
Mit diesen Entscheidungen reagiert die Eurobike auf veränderte Marktanforderungen und sendet ein klares Signal für ihre zukünftige Positionierung in einer sich wandelnden Fahrrad- und Mobilitätsbranche.
Mehr Details unter: www.eurobike.com.





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