Für 2019 übertrifft man sich bei Coboc selbst
3 min Lesezeit

Mit einer Neuheit im Portfolio von Coboc 2019 kehren die Heidelberger zu ihren Wurzeln zurück – und wie! Die Neuauflage ihres ersten Pedelecs kommt in der nächsten Saison als Coboc ONE eCycle auf den Markt und übertrifft das Original in allen Belangen.

Vor fünf Jahren holte man den ersten Eurobike Award in Gold, weitere sollten folgen. Dieses Jahr gab es wohl keinen Eurobike Gold Award für die Neuauflage, zu groß war das Angebot an Neuheiten in Friedrichshafen.

Das Coboc ONE eCycle für 2019

Das soll aber den Auftritt des neuen Coboc ONE eCycle nicht schmälern, welches mit nur 11 Kilogramm das Gewicht seines Vorgängers locker unterbietet und laut Coboc eines der derzeit leichtesten serienmäßig produzierten E-Bikes weltweit sein dürfte.

Coboc ONE eCycle 2019

Coboc ONE eCycle 2019; Bild: Coboc / Christian Metzler

Weniger ist mehr, hat man sich bei Coboc gedacht und mit einem neuen Antriebsmotor gleich mal 500 Gramm an überflüssigem Gewicht eingespart. Der Antrieb kommt von Ansmann und bringt sogleich einen neuen Sensor mit. Der Drehmomentsensor sitzt bei diesem Antrieb nicht am Tretlager, sondern im Hinterrad, was eine direktere Beschleunigung ermöglichen soll.

Der kompakte Antriebsmotor ist auch das Einzige was man vom Pedelec von außen sieht, denn die Batterie mit 350 Wattstunden ist dezent im Unterrohr des neuen ONE eCycle versteckt. Mit einer Spitzenleistung von 500 Watt ist man mit dem neuen Singlespeed Racer agil und flott unterwegs und muss auch Ampelsprints nicht fürchten.

Coboc ONE eCycle 2019

Coboc ONE eCycle 2019; Bild: Coboc / Christian Metzler

Auch ohne eingeschalteten E-Antrieb ist das Modell wendig und einfach zu fahren, weil man bei Coboc bei der Entwicklung auch konsequent auf Carbon-Bauteile gesetzt hat. So sind Gabel, Sattelstütze, Sattel und Lenker aus dem leichten Material gefertigt, die Kraftübertragung von der Kurbel zum Hinterrad übernimmt der leichte und wartungsarme Gates Carbon Drive.

Coboc App

Coboc App; Bild: Coboc / Johannes Gauder & Julian Hoss

Per eigens entwickelter Coboc App (in Zusammenarbeit mit CoModule) kann man die Eigenschaften des Antriebs, wie zum Beispiel das Ansprechverhalten oder die Motorleistung, auch an seine Vorlieben anpassen. Natürlich werden auch wichtige Fahrdaten auf das Smartphone des Nutzers ausgegeben.

coboc
coboc
Entwickler: COMODULE GmbH
Preis: Kostenlos
  • coboc Screenshot
  • coboc Screenshot
Coboc
Coboc
Entwickler:
Preis: Kostenlos

Schon bald soll das Coboc ONE eCycle zu Preisen ab 5.999 EUR erhältlich sein.

Service mit der Cobox

Für Händler ist die neue Cobox interessant, die schon bald für diverse Arbeiten an den vernetzten Coboc Pedelecs zur Verfügung steht. So kann beispielsweise die Firmware des Pedelecs aktualisiert oder in kurzer Zeit (unter 60 Sekunden) eine Fehlerdiagnose durchgeführt werden.

Hat man die Fehlercodes ausgelesen und kommt trotzdem nicht weiter, kann man direkten Support von Coboc anfordern. Auch die Anzeige von Systeminformationen, wie die gefahrenen Gesamtkilometer, die Nutzungsdauer und Ladezyklen ist möglich, zudem können Motorparameter feinjustiert und ein Servicebericht gedruckt werden.

Cobox

Cobox; Bild: Coboc

Die extra App (derzeit nur für Android) kann bald auch aus dem Google Play Store geladen werden und stellt dann die oben beschriebene Funktionalität in Verbindung mit der Cobox bereit. Wer kein passendes Smartphone hat, kann eines direkt von Coboc beziehen.

Cobox: 300,00 Euro (netto)
Smartphone (optional): ca. 100,00 Euro (netto)

Das neue System soll eine enorme Zeitersparnis und Vereinfachung beim After Sale Service bieten und bereits ab Oktober 2018 in einer ersten Variante zur Verfügung stehen. Ab 2019 soll dann die Vollversion mit allen Funktionen erhältlich sein.

Alle weiteren Informationen unter www.coboc.biz.

Quelle: PM Coboc
Bilder: s. Kennz.