Die Standflächen auf dem Areal Böhler sind für die nächste Ausgabe der Fahrradmesse bereits vollständig vergeben. Eine Umfrage unter Ausstellern spricht gegen eine Fortsetzung des zusätzlichen Innenstadtstandorts in seiner bisherigen Form.
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Die Cyclingworld Europe ist für ihre nächste Ausgabe vom 12. bis 14. März 2027 vollständig ausgebucht. Sämtliche verfügbaren Standflächen auf dem Düsseldorfer Areal Böhler sind vergeben. Die Warteliste ist lang. Weitere Unternehmen können nur noch nachrücken, wenn bereits angemeldete Aussteller ihre Teilnahme absagen.

Bild: Paul Masukowitz

Trotz der hohen Nachfrage wird der 2026 erstmals eingeführte Urban Hub in der Düsseldorfer Innenstadt vorerst nicht in seiner bisherigen Form fortgeführt. Die Veranstalter hatten die Messe mit dem zusätzlichen Standort erstmals über das Areal Böhler hinaus erweitert. Eine Befragung unter Ausstellern und Unternehmen zeigte jedoch, dass die Mehrheit kein Interesse an einer zusätzlichen Präsenz im Stadtzentrum hat.

Aufwand und Kosten sprechen gegen zweiten Standort

Für die Umfrage wurden insgesamt 422 Personen aus dem Kreis der Aussteller und Unternehmen angeschrieben. Rund 80 Prozent sprachen sich gegen eine Beteiligung am Urban Hub aus, etwa 20 Prozent signalisierten grundsätzliches Interesse.

Ob daraus konkrete Teilnahmen entstanden wären, hing allerdings auch von den Rahmenbedingungen ab. Dazu zählten insbesondere die Lage des Standorts und seine Entfernung zum Areal Böhler.

Bild: Natasha aufm Kamp

Als wesentliche Gründe gegen eine Teilnahme nannten die Befragten den zusätzlichen organisatorischen Aufwand und fehlende personelle Kapazitäten. Viele Unternehmen wollen sich zudem auf den etablierten Messestandort konzentrieren. Auch die zusätzlichen Kosten für eine zweite Präsenz sowie die unsichere Wetterlage bei einer Veranstaltung im Freien im März spielten eine Rolle.

Fokus bleibt auf dem Areal Böhler

Die Ergebnisse zeigen, dass die hohe Nachfrage nach der Cyclingworld nicht automatisch mit einer Bereitschaft der Aussteller einhergeht, sich an einem weiteren Standort zu präsentieren. Viele Unternehmen setzen ihre personellen und finanziellen Ressourcen offenbar gezielt für den Hauptstandort ein.

Bild: Paul Masukowitz

Wie sich zusätzliche Veranstaltungsformate außerhalb des Areal Böhler künftig entwickeln könnten, wollen die Veranstalter weiterhin prüfen. Eine Fortsetzung des Urban Hubs in seiner bisherigen Form ist zunächst jedoch nicht vorgesehen.