Der Fahrrad-Club bemängelt unzureichende Maßnahmen und Finanzmittel für den Radverkehr seitens der Bundesregierung
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Heute hat das Bundeskabinett das neue Klimaschutzprogramm verabschiedet. Entsprechend eindeutiger Empfehlungen von Umweltbundesamt, Expertenrat für Klimafragen und dem ADFC wird darin die Wirksamkeit des Radverkehrs für die Erreichung der Klimaziele ausdrücklich betont. Allerdings wird der notwendige Ausbau des Radverkehrs nur mit unzureichenden Maßnahmen und Finanzmitteln unterfüttert, kritisiert der weltgrößte Fahrradclub ADFC.

Caroline Lodemann, pol. Bundesgeschäftsführerin des ADFC; Bild: ADFC | Deckbar

ADFC-Bundesgeschäftsführerin Dr. Caroline Lodemann sagt:

Mit dem Klimaschutzprogramm 2026 benennt die Bundesregierung erfreulich klar, dass der Ausbau des Radverkehrs Klima, Sicherheit, Gesundheit und Teilhabe verbessert. Das zusätzliche Maßnahmenpaket zum Radverkehr reicht aber bei Weitem nicht aus, dieses Potenzial zu heben. Weder für den lückenlosen Radwegausbau, noch für eine gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr ist ausreichend Budget vorgesehen. Es klafft eine riesige Lücke zwischen den angestrebten Zielen der Bundesregierung und dem zusätzlichen Finanzvolumen. Die dringend notwendige Fortschreibung der Förderung von Fahrradparkhäusern an Bahnhöfen fehlt komplett.

Hier geht es zur kompletten Stellungnahme: https://www.adfc.de/artikel/adfc-nimmt-stellung-zum-klimaschutzprogramm

Quelle: PM ADFC