Der komplette Bau der Fabrik soll weniger als 1,5 Jahre in Anspruch nehmen
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Die zukünftige Produktionsstätte von KETTLER Alu-Rad auf dem ehemaligen Klebergelände in St. Ingbert nimmt Gestalt an. Die Rohbauten des Verwaltungsgebäudes, der Produktionshalle und des Hochregallagers sind errichtet. Im Inneren beginnen die Ausbauarbeiten mit hochmodernen Anlagen.

Vor fünf Monaten gaben die Bauherren der KETTLER-Alu Rad GmbH den Startschuss beim Spatenstich für die neue Fahrradproduktionsstätte. Vergangene Woche feierten die Bauherren, Handwerker, Bauunternehmer sowie alle Beteiligten Richtfest auf der ehemaligen Industriebrache.

Das neue KETTLER-Werk wird eine der modernsten Fahrrad- und E-Bike-Produktionsstätten in ganz Europa sein. Zudem wird St. Ingbert der neue Firmensitz des Fahrradproduzenten sein. Der Projektentwickler S.N.E.L. aus Saarbrücken verantwortete den Rückbau der ehemaligen Kleberhallen und die Konversation zu einem neuen zukunftsorientierten Industriestandort. Als Generalunternehmer verantwortet die Firma LIST Bau aus Nordhorn den gesamten Bauablauf.

KETTLER Alu-Rad Richtfest St. Ingbert Oktober 2021

Der Geschäftsführer der KETTLER Alu-Rad GmbH Egbert Hageböck stellte in seiner Ansprache den Verlauf des Projekts dar:

Im Dezember 2020 erteilten wir den Auftrag für den Bau einer neuen Fahrradproduktionsstätte. Bereits im März 2021 genehmigte die Stadt St. Ingbert, unter Leitung von Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer, die Baugenehmigung, sodass am 10.05.2021 der offizielle Spatenstich erfolgte. Das Richtfest wurde am 28.10.2021 gefeiert. Im kommenden Frühjahr planen wir die Fertigstellung und den Einzug in das neue Werk. Von Auftragsvergabe bis zur Fertigstellung dauert das Projekt weniger als 1,5 Jahre, was als absolute Top-Leistung zu sehen ist.Egbert Hageböck

Der Geschäftsführer dankte allen Beteiligten für die reibungslose Zusammenarbeit und die Einhaltung des Zeitplans. Zudem lobte Egbert Hageböck Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer und das Team der Stadtverwaltung für die geleistete Arbeit: „Dieses Projekt zeigt, dass in Deutschland ehrgeizige Projekte vorangetrieben werden können, wenn die Politik das möchte.

Oberbürgermeister Ulli Meyer überbrachte den Verantwortlichen von KETTLER Alu-Rad ein „Geschenk“. Der Ortsrat St. Ingbert hatte in seiner Sitzung im Oktober beschlossen, dass die Straße umbenannt wird. Zukünftig heißt die Kleberstraße Heinz-Kettler-Straße.

Die Personalrekrutierung für das neue Werk in St. Ingbert läuft auf Hochtouren. Bis zu 120 weitere Neueinstellungen sind in der nächsten Zeit geplant. Bewerbungen können direkt an KETTLER Alu-Rad gerichtet werden (bewerbung@kettler-alu-rad.de). Bis zu 350 neue Arbeitsplätze sollen am neuen Produktionsstandort entstehen.