Leichtbau rückt bei E-Road- und E-Gravel-Bikes immer stärker in den Fokus – mehrere aktuelle Modelle unterschreiten inzwischen deutlich die 11-Kilogramm-Marke.
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Monate nach seiner Markteinführung gilt das Origine Newton[e] weiterhin als eines der Referenzmodelle im Segment besonders leichter E-Roadbikes. Mit einem Gesamtgewicht von 9,83 Kilogramm zeigt das elektrische Rennrad, welches Potenzial moderne Systemintegration und konsequenter Leichtbau inzwischen bieten.

Origine Newton[e]; Bild: MAHLE

Im Mittelpunkt dieses Ansatzes steht die X Series von MAHLE. Das Antriebssystem MAHLE X20 bringt laut Hersteller lediglich 1,39 Kilogramm auf die Waage und liefert dabei ein Drehmoment von bis zu 65 Nm. Damit zählt das System zu den leichtesten Lösungen im Bereich der sportlich orientierten E-Road- und E-Gravel-Plattformen.

9,83 Kilogramm; Bild: MAHLE

Ziel der Entwicklung ist es, das Fahrgefühl klassischer Rennräder möglichst unverfälscht zu erhalten. Neben dem geringen Gewicht spielen dabei vor allem eine unauffällige Integration des Systems sowie ein natürliches Pedaliergefühl eine zentrale Rolle. Gerade im Performance-orientierten Bereich entwickelt sich diese Kombination zunehmend zum entscheidenden Kriterium.

Bild: MAHLE

Dass das Konzept nicht auf ein einzelnes Modell beschränkt ist, zeigen weitere aktuelle E-Bikes im Ultraleicht-Segment. So wird das Ponomarets EIDOLON mit MAHLE-X20-System mit einem Gewicht ab 9,9 Kilogramm angegeben und verfolgt einen klar performanceorientierten Ansatz für den Straßeneinsatz. Auch das Wilier Filante Hybrid zählt zu den frühen E-Rennrädern, die mit entsprechenden Ausstattungsvarianten die 10-Kilogramm-Marke erreichen konnten. In hochwertigen Konfigurationen liegt das Modell laut Hersteller bei rund 10,3 Kilogramm.

Die Entwicklung verdeutlicht einen generellen Trend im Markt für sportliche E-Bikes: Im Fokus steht zunehmend die ganzheitliche Systemintegration statt reiner Leistungsdaten. Hersteller setzen verstärkt darauf, Motor, Akku und Rahmen als Gesamtkonzept zu entwickeln, um Gewicht, Fahrdynamik und Effizienz optimal miteinander zu verbinden.

Bild: MAHLE

Mit Blick auf kommende Generationen von eRoad- und eGravelbikes dürfte dieser Ansatz weiter an Bedeutung gewinnen – insbesondere dort, wo ein möglichst natürliches Fahrverhalten und geringes Gesamtgewicht im Vordergrund stehen.

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Quelle: PM MAHLE