Drei Tage Testfahrten, Shows und Begegnungen zeigen das E-Bike als festen Bestandteil urbaner Verkehrskonzepte
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Mit einem starken Auftritt ist das 9. DEW21 E-BIKE Festival Dortmund 2026 am Sonntag zu Ende gegangen. Drei Tage lang verwandelte sich die Dortmunder Innenstadt rund um Reinoldikirche, Alten Markt und Kleppingstraße in einen lebendigen Treffpunkt für zukunftsorientierte Mobilität. Tausende Testfahrten, ein vielseitiges Rahmenprogramm und intensive Gespräche machten deutlich: Das E-Bike hat sich längst vom Trend zum festen Bestandteil moderner Fortbewegung entwickelt.

Im Mittelpunkt standen die umfangreichen Testmöglichkeiten. Hunderte E-Bikes verschiedenster Kategorien – vom sportlichen Modell bis zum alltagstauglichen City-Bike – konnten direkt im urbanen Umfeld ausprobiert werden. In Kombination mit persönlicher Beratung durch Aussteller entstand für viele Besucherinnen und Besucher ein praxisnaher und unkomplizierter Zugang zur Elektromobilität.

Ergänzt wurde das Angebot durch ein breit gefächertes Rahmenprogramm, das die Stadt aus unterschiedlichen Perspektiven erlebbar machte. Geführte Touren durch urbane Räume, Natur und Industriekultur zeigten das Potenzial nachhaltiger Mobilität im Alltag. Interaktive Formate wie CargoBike Polo oder das gemeinschaftliche Kettenkino setzten bewusst auf Beteiligung und wurden entsprechend gut angenommen.

Große Resonanz erzielten auch die Škoda Test Drives. Hier konnten Besucher die elektrifizierten Modelle Enyaq und Elroq im realen Stadtverkehr testen und so das Zusammenspiel von E-Bike und E-Auto als ganzheitliches Mobilitätskonzept erfahren. Das Angebot stieß durchgehend auf hohe Nachfrage und unterstrich das wachsende Interesse an vernetzten Lösungen im urbanen Raum.

Zu den Publikumsmagneten zählten zudem die Trial-Shows von Dominik Raab. Mit präziser Fahrtechnik und spektakulären Manövern demonstrierte der Österreicher eindrucksvoll die Möglichkeiten des Mountainbike-Sports und sorgte insbesondere am Samstag sowie am verkaufsoffenen Sonntag für dichte Zuschauerreihen.

Als kommunikatives Zentrum etablierte sich erneut der Alte Markt. Hier trafen Ausstellung, Gastronomie und urbanes Leben aufeinander – ein Ort zum Testen, Diskutieren und Verweilen, der die besondere Atmosphäre des Festivals prägte.

Mit seinem offenen, niedrigschwelligen Konzept und klarer Erlebnisorientierung setzt das Festival weiterhin Maßstäbe für zeitgemäße Veranstaltungsformate im Mobilitätsbereich. Es schafft direkte Erfahrungen, fördert den Austausch und gibt Impulse für eine nachhaltige Verkehrswende – mitten im Alltag der Stadt.

Entsprechend positiv fällt das Fazit der Veranstalter aus. Seit der Premiere im Jahr 2016 habe sich Dortmund erneut als starker Standort für innovative Mobilitätskonzepte präsentiert, so Projektleiterin Anika Stephan von PLAN B Sportmarketing. Das Festival habe nicht nur begeistert, sondern auch Perspektiven für eine zunehmend elektrische, flexible und gemeinschaftlich geprägte Mobilität eröffnet.