Das "No Pogo" von Centurion war 1996 das erste MTB-Fully frei von Antriebseinflüssen – jetzt kommt es als E-Version
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Bereits das dritte vollgefederte E-Mountainbike in ihrem Portfolio präsentierten die Magstadter kürzlich – das Centurion No Pogo E+ sortiert sich dabei in das Segment „All Mountain“ ein und führt die historische Geschichte fort.

Es übernimmt die „VPP“-Kinematik des 2015 vorgestellten Numinis E, die im Detail weiterentwickelt wurde und das neue No Pogo E+ zusammen mit dem 150/145 Millimeter Fahrwerk so bewegen lässt, als wäre es ein nicht-unterstütztes All-Mountain-Fully.

Das Centurion No Pogo E+ im Detail

So reagiert es maximal sensibel und nutzt den zur Verfügung stehenden Federweg effizient aus, bleibt dabei aber antriebsneutral und dank kürzester Kettenstreben so agil wie typische AM-Fullies.

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Damit ist Fahrspaß mit dem Centurion No Pogo E+ garantiert, welcher über den bisher bekannten Grenzen liegen soll. Neben der Integration des Akkus, welcher optisch attraktiv gelungen ist und übrigens auch direkt am E-Bike nachgeladen werden kann, kommt das neue Modell für 2017 mit einigen technischen Highlights.

Wie viele Modelle anderer Hersteller setzt das No Pogo E+ auch auf den Boost-Standard und die zugehörige Plus-Bereifung, Damit hat das E-All-Mountain laut Centurion die bestmögliche „Straßenlage“ und den maximalen Grip.

Angetrieben wird das neue vollgefederte E-Mountainbike vom Bosch Performance Line CX, dem aktuell stärksten und auch effizientesten Antrieb für E-MTBs, welcher aber seit kurzem mächtig Konkurrenz durch neue Antriebe von Shimano oder auch Yamaha bekommt. Gesteuert wird das E-MTB mit dem nagelneuen Purion-Display.

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Mit der großen Batterie mit 500 Wh steht genug Energie für diverse Fahrten zur Verfügung, während die Kraftübertragung aufs Hinterrad mittels der speziell für E-Bikes entwickelten und besonders gut auf den verwendeten Bosch-Antrieb abzustimmenden Sram EX1 8-fach Schaltung bewerkstelligt wird.

Damit ist ein sehr präzises Schalten möglich und ein Überspringen von Gängen unnötig, da die Abstufung bestens für den Einsatz an E-Mountainbikes wie dem Centurion No Pogo E+ passt. Alternativ wird eine Sram 11-fach Schaltung bei den kleineren Modellen verbaut.

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Für die Abfahrt lässt sich die Sattelstütze versenken (vollständig innenverlegte Züge), wobei beim Topmodell für kräftige Bremsmanöver vorne 200er und hinten 180er Scheiben von Magura verbaut sind. Das Einstiegsmodell kommt mit Bremsen von Shimano.

Das neue E-MTB von Centurion kommt mit einem Fahrwerk von Fox, welches bestens für die Fahrten auf diversen Trails geeignet ist und kaum Schwächen offenbart. Drei Modelle umfasst die neue Linie, wobei der Einstieg mittels No Pogo E+ 600 erfolgt, das No Pogo E+ 2000 die Mitte darstellt und das Centurion No Pogo E+ 3000 als Top-Modell fungiert.

Gegen Ende des Jahres werden die Modelle in mehreren Größen beim Händler stehen. Die Preise werden erst zur Eurobike bekanntgegeben. Wir bringen die Preise (und neue Infos) dann mit und tragen diese hier nach. 🙂

Bis dahin gibt es alle weiteren Infos zum Centurion No Pogo E+ direkt bei Centurion.

Bilder: Centurion