Baden-Württembergs neuer Ministerpräsident informiert sich in Freiburg über Dienstradleasing, Digitalisierung und Fahrradwirtschaft
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Am Weltfahrradtag hat Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir die Freiburger Dienstradleasing-Anbieterin JobRad besucht. Nur wenige Wochen nach seiner Wahl setzte er damit ein Signal für die Bedeutung der Fahrradwirtschaft, technologiegetriebener Mobilitätslösungen und innovativer Unternehmen im Land.

Im Mittelpunkt des Besuchs standen aktuelle Entwicklungen im Dienstradleasing sowie die Rolle digitaler Dienstleistungen für die zukünftige Fahrradmobilität. Nach Angaben des Unternehmens wurden inzwischen mehr als zwei Millionen Fahrräder verleast. Zu den Kunden zählt unter anderem das Land Baden-Württemberg.

Während eines Rundgangs über den Freiburger Campus informierten die Geschäftsführerinnen Christina Kiehl und Nadja Parpart den Ministerpräsidenten über verschiedene Unternehmensbereiche, technologische Entwicklungen und neue Geschäftsansätze innerhalb der Unternehmensgruppe. Mitarbeitende präsentierten digitale Produkte und Lösungen, die darauf abzielen, Prozesse im Dienstradleasing sowie die Zusammenarbeit mit dem Fahrradfachhandel weiter zu vereinfachen.

Nadja Parpart, Cem Özdemir und Christina Kiehl; Bild: JobRad

Özdemir hob die Bedeutung der Fahrradmobilität sowohl für den Klimaschutz als auch für die wirtschaftliche Entwicklung hervor. Zugleich betonte er die Notwendigkeit eines weiteren Ausbaus sicherer und durchgängiger Radverkehrsnetze, um die Nutzung des Fahrrads im Alltag attraktiver zu machen.

Ein weiterer Schwerpunkt des Besuchs lag auf der Innovations- und Unternehmenskultur des Freiburger Unternehmens. Vorgestellt wurden Maßnahmen zur Förderung der Fahrradmobilität der eigenen Beschäftigten, darunter Fahrradabstellanlagen, Ladeinfrastruktur für E-Bikes sowie Dusch- und Umkleidemöglichkeiten. Darüber hinaus präsentierte das Unternehmen seine hybride Arbeitswelt und moderne Bürostrukturen.

Bei Gesprächen mit Mitarbeitenden erhielt der Ministerpräsident Einblicke in verschiedene Zukunftsprojekte. Dazu gehören digitale Schnittstellen für den Fachhandel, die Anbindung an Warenwirtschaftssysteme sowie Angebote für die Weiterverwendung gebrauchter Leasingräder. Mit dem Programm „JobRad Loop“ werden zurückgegebene Fahrräder professionell aufbereitet und erneut in den Nutzungskreislauf eingebracht.

Darüber hinaus stellte die Unternehmensgruppe ihr Technologie-Hub sowie das Venture Studio „Startrampe“ vor, in dem neue Dienstleistungen rund um Fahrrad und Leasing entwickelt werden. Zu den daraus hervorgegangenen Unternehmen zählt „Wunderfix“, das digitale Remote-Service-Angebote für Fahrräder bereitstellt.

Der Besuch verdeutlicht die wachsende Bedeutung der Fahrradwirtschaft als Innovations- und Wirtschaftsfaktor in Baden-Württemberg. Gleichzeitig unterstreicht er die Rolle digitaler Lösungen, die zunehmend klassische Mobilitätsangebote mit vernetzten Dienstleistungen und neuen Geschäftsmodellen verbinden.

Quelle: PM JobRad
Bild: JobRad