Amflow ist noch keine alte Marke, tritt aber mit dem Selbstbewusstsein eines etablierten Herstellers auf. Nach dem Debüt mit dem Amflow PL legt das Unternehmen nun mit zwei vollständig neuen E-MTB-Plattformen nach: dem Amflow PX und dem Amflow PR. Beide Modelle teilen denselben Grundgedanken – ein möglichst leichter Carbonrahmen, ein leistungsstarkes Avinox-Antriebssystem und eine weitreichende Anpassbarkeit der Geometrie –, richten sich jedoch an unterschiedliche Käufergruppen und setzen in Details eigene Akzente. Das Amflow PX positioniert sich als kompromissloser Technik-Bolide im oberen Preissegment: integrierter 700-Wh-Akku, Carbonlaufräder in der Topversion und FOX-Factory-Fahrwerk inklusive. Das Amflow PR hingegen setzt auf einen herausnehmbaren 800-Wh-Akku, ist zu einem günstigen Preis erhältlich und will beweisen, dass Alltagstauglichkeit und Trailperformance kein Widerspruch sind. Beide Serien werden in jeweils zwei Ausstattungsvarianten angeboten und sind ab sofort beziehungsweise im Laufe des Jahres 2026 in Europa erhältlich. Alle weiteren Informationen gibt es jetzt hier im Beitrag.
Amflow PX / PR 2026 im Detail
Das Amflow PX richtet sich an erfahrene Trail- und Enduro-Fahrer, die ein technisch ausgereiftes Gesamtpaket suchen. Der Rahmen wiegt in Größe M lediglich 2,4 kg und stellt damit einen der leichtesten Full-Power-E-MTB-Rahmen auf dem Markt dar.
Der integrierte Avinox-FP700-Akku mit 700 Wh und einer Energiedichte von 220 Wh/kg ist kompakter als die Vorgängergeneration und erlaubt ein schlankeres Rahmendesign.
Die Topversion PX Carbon Pro trägt zudem Carbonräder, ein FOX-Factory-Fahrwerk mit GRIP-X2-Dämpfer sowie eine SRAM-X0-Eagle-Schaltung. Das Basismodell PX Carbon hingegen kommt mit Aluminiumrädern, FOX-Performance-Komponenten und SRAM-S1000-Schaltwerk.
Das Amflow PR spricht eine etwas breitere Zielgruppe an. Mit einem Rahmengewicht von 2,9 kg (Größe M) und einem herausnehmbaren 800-Wh-Akku bietet es Flexibilität, die im Alltag und auf längeren Touren spürbar wird. Der Akku lässt sich abnehmen und separat laden, ohne das gesamte Fahrrad in die Nähe einer Steckdose bringen zu müssen.
Die Topversion PR Carbon Pro (5.899 Euro) ist mit dem stärkeren Avinox-M2S-Motor (Nenndrehmoment 130 Nm, Spitze 150 Nm) ausgestattet, während das Basismodell PR Carbon (4.499 Euro) den M2-Motor mit 110 Nm Nenn- und 125 Nm Spitzendrehmoment verwendet. Beide PR-Versionen verfügen über Magura-Gustav-Pro-Bremsen, beim Carbon-Basismodell kommen hingegen Tektro-TKD173-Bremsen zum Einsatz.
Rahmen & Geometrie
Beide Plattformen basieren auf Carbonrahmen, deren Layup laut Hersteller speziell für die Anforderungen von FullPower-E-MTBs optimiert wurde. Die Hinterbaustabilität ist im Vergleich zur Vorgängergeneration um 10 % erhöht worden, was sich in direkterem Handling und stabilerem Bremsverhalten auswirken soll.
Intern verlaufen Züge und Kabel in vorinstallierten Führungskanälen, was zum einen die äußere Optik aufräumt und zum anderen Klappergeräusche auf ruppigem Untergrund minimiert. Am Unterrohr befinden sich Befestigungspunkte für ein internes Werkzeugfach, eine Lösung, die den Verzicht auf einen Rucksack auf Kurztrips ermöglicht.
Ein zentrales Verkaufsargument beider Serien ist die anpassbare Geometrie mit bis zu 40 theoretischen Kombinationen. Über verstellbare Steuersatzbecher lässt sich der Lenkwinkel in drei Stufen einstellen: Beim PX reicht die Spanne von 63,2° (slack) bis 65,2° (steep), beim PR von 63,5° bis 65,5°.
Der Standardlenkwinkel liegt beim PX bei 64,2° und beim PR bei 64,5°. In der flachen Einstellung verschiebt sich der Schwerpunkt nach hinten, was bei hohen Geschwindigkeiten und steilen Abfahrten mehr Laufruhe erzeugt. Die steile Einstellung dagegen verbessert die Traktion am Vorderrad beim Klettern und macht das Bike handlicher in engen Spitzkehren.
Die Tretlagerhöhe lässt sich in zwei Positionen variieren: Die niedrige Einstellung senkt den Gesamtschwerpunkt und verbessert das Kurvenverhalten – sie dürfte für die meisten Fahrer die bevorzugte Wahl sein. Die hohe Einstellung bietet mehr Bodenfreiheit für technisches Gelände, in dem Tretkurbeln oder Motorgehäuse zu Bodenkontakten neigen.
Hinzu kommen vier Kettenstrebenpositionen (0, 3,3, 6,7 und 10 mm Verlängerung), mit denen der Radstand fein justiert werden kann. Eine kurze Kettenstrebe macht das Bike verspielter und wendiger, eine längere sorgt für mehr Stabilität bei Hochgeschwindigkeitspassagen.
Serienmäßig rollen beide Modelle im Mullet-Setup: 29 Zoll vorne, 27,5 Zoll hinten. Ein Flip-Chip erlaubt das Umrüsten auf ein reines 29er-Setup. Die Sitzrohrgeometrie wurde bei beiden Serien überarbeitet – die maximal nutzbare Sitzrohrlänge wurde je nach Rahmengröße um 15 bis 36 mm reduziert, um längere Teleskopsattelstützen zu ermöglichen und dem Fahrer auf Abfahrten mehr Bewegungsfreiheit zu geben.
In der Praxis bedeutet das: Wer das Amflow PX oder PR in der Standardgeometrie bewegt, bekommt ein Enduro-orientiertes Bike mit einem Lenkwinkel, der zwischen verspielter Agilität und abfahrtsorientierter Stabilität liegt.
Die 78° Sitzrohrwinkel beim PX (77° beim PR) sind modern und sorgen bei Anstiegen für eine effiziente Gewichtsverteilung über dem Hinterrad. Die Kettenstrebenlänge von rund 438 mm liegt im Bereich klassischer, nicht motorisierter Enduro-Bikes – ein Hinweis auf das kompakte Motordesign, das keine übermäßig langen Kettenstreben erzwingt.
Motor & Akku
Im Amflow PX und in der PR-Carbon-Pro-Variante werkelt der neue Avinox M2S. Er liefert ein Nenndrehmoment von 130 Nm und erreicht im Boost-Modus bis zu 150 Nm bei einer Spitzenleistung von 1.500 W.
Gegenüber dem Vorgänger M1 (1.000 W / 120 Nm Boost) ist das eine deutliche Steigerung. Amflow gibt die Leistungsdichte des M2S als um 45,9 % verbessert an, bei nahezu unverändertem Gehäusevolumen und einem Gewicht von rund 2,59 kg.
Die Geräuschemissionen werden mit ≤ 45 dBA angegeben – für einen Hochleistungsmotor dieser Klasse ein beachtlicher Wert.
Das Amflow PR Carbon trägt den Avinox M2, eine technisch verwandte, aber leistungsmäßig etwas anders positionierte Einheit. Dieser Motor erreicht 110 Nm Nenndrehmoment und 125 Nm im Boost, bei einer Spitzenleistung von 1.100 W.
Auch hier wurde gegenüber dem M1 nachgebessert: Die Wärmeabfuhr wurde optimiert, der Wirkungsgrad auf 83 % gesteigert (M2S: 84,5 %). Beide Motoren arbeiten mit Schrägverzahnung und einem Doppelzahneingriff, der Pedalrückschlag auf ruppigem Untergrund reduzieren soll.
Außerdem ist der Öldichtring gegen ein reibungsärmeres Lager ausgetauscht worden, was den Rollwiderstand im nicht unterstützten Betrieb laut Hersteller um 41 % senkt.
Das Amflow PX nutzt den brandneuen, integrierten Avinox-FP700-Akku mit 700 Wh. Die Energiedichte von 220 Wh/kg liegt leicht über dem ebenfalls brandneuen, herausnehmbaren RS800-Akku des PR (200 Wh/kg) und spürbar über dem bisherigen 600-Wh-Akku.
Der Querschnitt des FP700 wurde im Vergleich zur Vorgängergeneration um rund 21 % reduziert, was den Rahmen schlanker macht. Mit dem serienmäßigen 12-A/508-W-Schnellladegerät lädt der 700-Wh-Akku in rund 1 Stunde 16 Minuten auf 80 % und in 1 Stunde 46 Minuten auf 100 %.
Beim Amflow PR kommt ein herausnehmbarer Avinox-RS800-Akku mit 800 Wh zum Einsatz. Das praktische Schnellverschlusssystem (Schieben, Verriegeln, Sicherung) lässt sich einhändig bedienen. Der Akku wiegt 4 kg und trägt die Schutzklasse IP56.
Die Ladezeiten variieren stark je nach Ausstattungsvariante: Das PR Carbon Pro mit dem 508-W-Schnellladegerät benötigt rund 96 Minuten auf 80 %, das Basismodell PR Carbon mit dem 168-W-Ladegerät gut 4,5 Stunden für denselben Ladestand. Für Fahrer, die noch mehr Reichweite benötigen, ist für die Rahmengrößen L, XL und XXL ein optionaler externer 600-Wh-Zweitakku kompatibel.
Über die Avinox-Ride-App lässt sich eine Ladebegrenzung auf 70, 80, 95 oder 100 % einstellen – eine sinnvolle Funktion für Alltags- und Pendlerfahrer, die die Langlebigkeit der Akkuzellen schonen möchten. Beide Akkusysteme entsprechen der Schutzklasse IP56.
Beide Serien sind mit einem 2-Zoll-OLED-Farbdisplay ausgestattet, das fest in den Rahmen integriert ist. Die Avinox-Ride-App ermöglicht den Import von Routen aus Drittanbieter-Apps (GPX/FIT-Format) und die direkte Übertragung auf das Display für eine kabellose Navigation.
Herzfrequenzgurte lassen sich koppeln, worüber das System die Motorunterstützung automatisch so reguliert, dass der Fahrer in einer vordefinierten Herzfrequenzzone bleibt. Ein anpassbarer Boost-Modus mit einstellbarer Dauer (10 bis 60 Sekunden) erlaubt das temporäre Abrufen der maximalen Systemleistung. Das Amflow PR unterstützt zusätzlich Apple Find My zur Fahrradortung.
Fahrwerk & Ausstattung
Beide Plattformen verwenden ein Viergelenk-Hinterbausystem mit einer progressiven Kennlinie: Am Federungsanfang ist das System sensibel und absorbiert kleine Unebenheiten, während gegen Federwegsende deutlich mehr Gegendruck aufgebaut wird und so Durchschläge verhindert.
Die Anti-Squat-Abstimmung liegt bei 100 %, was einen effizienten Kraftübertrag beim Pedalieren bedeutet. Der Anti-Rise-Wert von 65 % stellt einen Kompromiss dar: Er verhindert, dass das Heck beim Bremsen vollständig blockiert, ohne dabei auf Abfahrten die Hinterradfederung übermäßig zu belasten.
Das Amflow PX Carbon Pro ist mit einem FOX Float X Factory Luftdämpfer (210 × 55 mm, LSC/HSC/LSR-Verstellung) und einer FOX-36-Factory-Gabel (160 mm, GRIP-X2-Dämpfer, vollständige Druckstufen- und Zugstufen-Einstellung) ausgestattet.
Das PX Carbon verwendet FOX-Performance-Komponenten (Float X Performance, FOX 36 Performance mit GRIP-Dämpfer). Beim PR Carbon Pro kommen ebenfalls FOX Float X Performance Dämpfer und FOX 36 Performance Gabeln zum Einsatz, während das PR Carbon auf FOX Float Rhythm und FOX AWL HD Sport zurückgreift – ein preiswerteres, aber funktional solides Fahrwerk.
Alle PX-Versionen und die PR Carbon Pro sind mit Magura-Gustav-Pro-Bremsen in Vierkolbenausführung und 203-mm-Bremsscheiben (2,5 mm Stärke) bestückt. Das PR Carbon setzt auf Tektro TKD173 Vierkolbenbremsen mit 203-mm-Scheiben (2,3 mm).
Der Antrieb ist bei allen Modellen identisch aufgebaut – bis auf die Kassettenqualität: Das PX Carbon Pro trägt eine SRAM XS-1295-Kassette (10–52 T) mit SRAM-X0-Schaltwerk, während alle anderen Modelle auf die SRAM XS-1270 mit SRAM-S1000-Schaltwerk setzen. Das Tretlager arbeitet mit einem Avinox-SL-Kurbelarm (155 mm in M/L, 160 mm in XL/XXL) und einem 38-Zahn-Kettenblatt.
Beim Laufrad trennen sich PX und PR deutlich: Das PX Carbon Pro kommt mit Carbon-Felgen (Amflow XMC-30, 28/32-Loch, Tubeless-ready), während alle anderen Versionen Aluminiumfelgen (Amflow XMA-30, 32-Loch) tragen.
Die Naben sind bei allen Modellen aus Aluminium, jedoch unterscheiden sich die Freilaufkörper: Das PX Carbon Pro nutzt einen XD-Freilauf mit 60-Zahn-Zahnkranz und 6 Sperrklinken, die restlichen Modelle arbeiten mit HG-Freilauf, 36-Zahn und 4 Sperrklinken.
Als Bereifung sind Schwalbe Magic Mary (vorne, 29 × 2,5, Gravity Pro) und Schwalbe Albert (hinten, 27,5 × 2,5, Gravity Pro) montiert – mit Ausnahme der PX-Basisversion, die auf Maxxis Assegai (vorne) und Maxxis DHR II (hinten) setzt.
Serienmäßig verbaut ist ein Avinox-Frontlicht mit 1.200/500 lm (Fernlicht/ Abblendlicht), das über die Wireless-Controller am Lenker bedient wird. Fern- und Abblendlicht lassen sich mit einem Knopfdruck umschalten. Das Gehäuse aus Magnesiumlegierung trägt die Schutzklasse IP56. Die StVZO-Zertifizierung (K-Kennzeichen) ist nach Herstellerangaben beantragt, aber zum Redaktionsschluss noch ausstehend.
Modellübersicht
Amflow PX Carbon Pro 2026
Motor: Avinox M2S, 1.500 W, 150 Nm
Batterie: Avinox FP700, 700 Wh (integriert)
Display: 2-Zoll OLED (Farbe)
Rahmen: Amflow PX Carbon Pro, 160 mm
Gabel: FOX 36 Factory, 160 mm
Dämpfer: FOX Float X Factory, 210×55 mm
Schaltung: SRAM X0 Eagle Transmission, 1×12
Bremsen: Magura Gustav Pro, 203 mm v/h
Kurbelgarnitur: Avinox SL: M/L 155 mm, XL/XXL 160 mm
Vorbau: Amflow Mountain Bike Split Stem, 35 mm
Sattelstütze: M/L: 190 mm, XL: 210 mm, XXL: 230 mm
Sattel: Amflow Mountain Saddle Titanium
Laufräder: Carbon (29″ v) / Alu (27,5″ h)
Reifen: Schwalbe Magic Mary 29×2,5 (v) / Schwalbe Albert 27,5×2,5 (h)
Gewicht: n/a
zul. Gesamtgewicht: n/a
Preis: 9.999 EUR
Amflow PX Carbon 2026
Motor: Avinox M2S, 1.500 W, 150 Nm
Batterie: Avinox FP700, 700 Wh (integriert)
Display: 2-Zoll OLED (Farbe)
Rahmen: Amflow PX Carbon, 160 mm
Gabel: FOX 36 Perf., 160 mm
Dämpfer: FOX Float X Perf., 210×55 mm
Schaltung: SRAM S1000 Eagle Transmission, 1×12
Bremsen: Magura Gustav Pro, 203 mm v/h
Kurbelgarnitur: Avinox SL: M/L 155 mm, XL/XXL 160 mm
Vorbau: Amflow Mountain Bike Split Stem, 35 mm
Sattelstütze: M/L: 190 mm, XL: 210 mm, XXL: 230 mm
Sattel: Amflow Mountain Saddle
Laufräder: Alu (29″ v) / Alu (27,5″ h)
Reifen: Maxxis Assegai 29×2,5 (v) / Maxxis DHR II 27,5×2,5 (h)
Gewicht: n/a
zul. Gesamtgewicht: n/a
Preis: 6.999 EUR
Amflow PR Carbon Pro 2026
Motor: Avinox M2S, 1.500 W, 150 Nm
Batterie: Avinox RS800, 800 Wh (herausnehmbar)
Display: 2-Zoll OLED (Farbe)
Rahmen: Amflow PR Carbon Pro, 160 mm
Gabel: FOX 36 Perf., 160 mm
Dämpfer: FOX Float X Perf., 210×55 mm
Schaltung: SRAM S1000 Eagle Transmission, 1×12
Bremsen: Magura Gustav Pro, 203 mm v/h
Kurbelgarnitur: Avinox SL: M/L 155 mm, XL/XXL 160 mm
Vorbau: Amflow Mountain Bike Split Stem, 35 mm
Sattelstütze: M: 190 mm, L/XL: 210 mm, XXL: 230 mm
Sattel: Amflow Mountain Saddle
Laufräder: Alu (29″ v) / Alu (27,5″ h)
Reifen: Schwalbe Magic Mary 29×2,5 (v) / Schwalbe Albert 27,5×2,5 (h)
Gewicht: n/a
zul. Gesamtgewicht: n/a
Preis: 5.899 EUR
Amflow PR Carbon 2026
Motor: Avinox M2, 1.100 W, 125 Nm
Batterie: Avinox RS800, 800 Wh (herausnehmbar)
Display: 2-Zoll OLED (Farbe)
Rahmen: Amflow PR Carbon, 160 mm
Gabel: FOX AWL HD Sport, 160 mm
Dämpfer: FOX Float Rhythm, 210×55 mm
Schaltung: SRAM S1000 Eagle Transmission, 1×12
Bremsen: Tektro TKD173, 203 mm v/h
Kurbelgarnitur: Avinox SL: M/L 155 mm, XL/XXL 160 mm
Vorbau: Amflow Mountain Bike Split Stem, 35 mm
Sattelstütze: M: 190 mm, L/XL: 210 mm, XXL: 230 mm
Sattel: Amflow Mountain Saddle
Laufräder: Alu (29″ v) / Alu (27,5″ h)
Reifen: Schwalbe Magic Mary 29×2,5 (v) / Schwalbe Albert 27,5×2,5 (h)
Gewicht: n/a
zul. Gesamtgewicht: n/a
Preis: 4.499 EUR
Fazit
Das Amflow PX und das Amflow PR zeigen, dass Amflow inzwischen mehr als eine Marke mit einem einzigen Modell ist. Beide Plattformen sind technisch durchdacht und adressieren unterschiedliche Bedürfnisse: Das PX überzeugt durch ein niedrigeres Gesamtgewicht, einen kompakteren integrierten Akku mit hoher Energiedichte und eine technisch ambitioniertere Ausstattung – und das zu einem Preis, der es klar im Premium-Segment verortet. Die Carbonräder der Pro-Version, das vollwertige GRIP-X2-Fahrwerk und das SRAM-X0-Schaltwerk richten sich an Fahrer, die beim E-MTB keine Kompromisse eingehen wollen. Das Amflow PR denkt Alltagstauglichkeit und Trailperformance neu zusammen. Der herausnehmbare Akku ist kein bloßes Komfortmerkmal, sondern löst ein reales Problem: In Mehrfamilienhäusern, ohne Garagenstromanschluss oder auf mehrtägigen Touren ist die Möglichkeit, den Akku separat zu laden oder auszutauschen, praktisch unersetzlich. Die Möglichkeit, einen optionalen Zweitakku extern anzubringen, verlängert die Reichweite auf Wunsch erheblich. Gleichzeitig bleibt das Amflow PR mit einem Einstiegspreis von 4.499 Euro das zugänglichere der beiden Modelle, wobei das schwächere Ladegerät des Basismodells mit rund 6 Stunden Ladezeit eine spürbare Einschränkung ist. Aus technischer Sicht setzt Amflow mit der Rahmenzertifizierung nach ISO und ASTM Kategorie 4, der serienmäßigen Teleskopsattelstütze mit bis zu 230 mm Hub und der werksseitig abgestimmten FOX-Federung einen deutlichen Qualitätsanspruch. Ob dieser in der Praxis eingelöst wird, können erst ausführliche Fahrtests auf dem Trail zeigen. Die theoretische Grundlage erscheint jedenfalls solide.
Alle weiteren Details findet man jetzt auf der Website von Amflow.



























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