Partnerschaft soll Sicherheit, Konnektivität und Fahrerlebnis bei schnellen E-Bikes neu verbinden
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Die Schweizer Ultra-Premium-E-Bike-Marke Viiala und der Smart-Helm-Spezialist UNIT 1 arbeiten künftig gemeinsam an einem vernetzten Helm, der speziell auf die Integration mit dem Viiala-E-Bike abgestimmt wird. Ziel der Partnerschaft ist ein Sicherheitssystem, das den Helm nicht nur als Schutzkomponente, sondern als aktive Schnittstelle zwischen Fahrer und Fahrrad versteht.

Für Viiala steht der Helm als eine von vier zentralen Kontaktstellen zwischen Mensch und Fahrrad im Mittelpunkt der Entwicklung. Neben Lenker, Sattel und Pedalen soll insbesondere der Kopfschutz höchsten Ansprüchen genügen. Da das E-Bike Geschwindigkeiten von 45 km/h und mehr erreichen soll, sieht das Unternehmen den Helm als entscheidenden Faktor für die Sicherheit des Fahrers.

Der gemeinsam entwickelte Smart-Helm basiert auf dem Konzept der „Active Safety“ von UNIT 1. Dabei geht es nicht ausschließlich um Schutz im Falle eines Unfalls, sondern auch darum, kritische Situationen möglichst zu vermeiden und nach einem Unfall schnell Hilfe zu ermöglichen.

Vor einem Unfall erhöhen integrierte Leuchten die Sichtbarkeit des Fahrers. Blinker und Bremslichter sollen die Kommunikation mit anderen Verkehrsteilnehmern verbessern und Fahrabsichten frühzeitig erkennbar machen. Im Falle eines Sturzes setzt UNIT 1 auf Technologien wie das MIPS-System, eine 5-Sterne-Sicherheitsbewertung der Virginia Tech sowie eine NTA-Zertifizierung für E-Bikes.

Auch nach einem Unfall soll der Helm eine aktive Rolle übernehmen. Die integrierte Crash-Alert-Technologie kann einen Aufprall erkennen und automatisch eine SOS-Nachricht mit Standortinformationen an einen hinterlegten Notfallkontakt senden. Zusätzlich können Rettungskräfte über den Helm auf medizinische Informationen des Fahrers zugreifen.

Der für Viiala entwickelte Helm soll darüber hinaus direkt mit dem E-Bike kommunizieren können. Fahrdaten werden auf einer speziellen Technologieplattform bereitgestellt, ohne dass der Fahrer den Blick vom Verkehrsgeschehen abwenden muss. Damit soll der Helm zu einem Bestandteil des Gesamtsystems werden und nicht lediglich als Zubehör dienen.

Die Zusammenarbeit knüpft an eine frühere Kooperation zwischen UNIT 1 und Tomi Viiala an. Während seiner Zeit als Co-CEO beim Schweizer S-Pedelec-Hersteller Stromer arbeitete Viiala bereits mit UNIT 1 an der Integration von Helm- und Fahrradtechnologien. Nach Angaben von UNIT 1 nutzen inzwischen weltweit mehr als 60.000 Fahrer die Smart-Helm-Technologie.

Die wichtigste Frage beim E-Biken ist nicht, was ein Fahrrad leisten kann, sondern was mit dem Fahrer geschieht“, erklärt Viiala-Mitbegründer Tomi Viiala. Die Partnerschaft mit UNIT 1 sei daher weniger als klassische Geschäftsbeziehung zu verstehen, sondern als gemeinsame Entwicklung eines sichereren Fahrerlebnisses.

Auch UNIT-1-Mitbegründer Juan Garcia Mansilla sieht in der Zusammenarbeit eine Weiterentwicklung früherer Ansätze: Die Verbindung zwischen Fahrrad und Helm könne mit einem hochintegrierten E-Bike-System ein neues Niveau erreichen.

Der exklusive Helm für Viiala soll damit nicht als zusätzliches Zubehör vermarktet werden, sondern als fest integrierte Systemkomponente des E-Bikes. Einen konkreten Marktstart oder Preis für das Modell nannten die Unternehmen bislang nicht.

Quelle: PM Viiala