Bei der JobRad GmbH steht ein Wechsel an der operativen Spitze bevor: CEO Florian Baur wird das Unternehmen Ende Juni 2026 verlassen. Wie die JobRad Holding SE mitteilt, erfolgt die Trennung einvernehmlich und im gegenseitigen Einvernehmen nach intensiven Gesprächen mit Vorstand und Aufsichtsrat.
Die operative Führung übernimmt zunächst Frank Hassler, der neben seiner Funktion als Holding-CEO übergangsweise auch die Geschäftsführung der JobRad GmbH verantworten wird. Gemeinsam mit CFO Christina Kiehl soll er insbesondere die Weiterentwicklung zentraler Themen wie Digitalisierung, Produktqualität und kundenzentrierte Prozesse vorantreiben.
Kontinuität trotz Führungswechsel
Baur war seit 2022 Teil der Geschäftsführung und hat das Unternehmen durch eine Phase geprägt, die von wachsendem Wettbewerb und sich verändernden Marktbedingungen im Mobilitätssektor gekennzeichnet war. Unter seiner Führung konnte JobRad seine Position im Dienstradleasing weiter ausbauen. Nach Unternehmensangaben liegt der Marktanteil aktuell bei rund 45 Prozent, bei mehr als zwei Millionen verleasten Fahrrädern.
Hassler würdigte die Leistungen seines scheidenden Kollegen und kündigte an, den eingeschlagenen Kurs fortzuführen. Im Fokus stehen weiterhin der Ausbau digitaler Angebote sowie eine möglichst durchgängige Customer Journey.
Auch Ralf Kindermann hebt Baurs strategischen Beitrag hervor. Dieser habe entscheidend dazu beigetragen, das Dienstradleasing in Deutschland zu etablieren und JobRad als einen der zentralen Akteure im Mobilitätsmarkt zu positionieren.
Übergabe in den kommenden Wochen
Bis zu seinem Ausscheiden wird Baur die Übergabe aktiv begleiten, um einen reibungslosen Übergang sicherzustellen. In einer persönlichen Stellungnahme blickt er auf eine Phase intensiver Entwicklung zurück, in der JobRad nicht nur Marktanteile gewinnen, sondern sich auch stärker als technologiegetriebenes Unternehmen positionieren konnte.
Mit dem Führungswechsel setzt JobRad auf Kontinuität in der strategischen Ausrichtung bei gleichzeitig wachsendem Fokus auf Digitalisierung und Servicequalität. In einem zunehmend kompetitiven Markt für nachhaltige Mobilitätslösungen bleibt abzuwarten, wie sich die Doppelrolle von Hassler auf Tempo und Priorisierung künftiger Entwicklungen auswirkt.
Mehr Details unter: www.jobrad.org.







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