Neue Scooter- und E-Bike-Generation mit Fokus auf Effizienz, Ergonomie und Kreislaufwirtschaft
4 min Lesezeit

Voi Technology stellt im Frühjahr 2026 seine bislang umfassendste Fahrzeuggeneration für den europäischen Sharing-Markt vor. Mit dem E-Scooter Voiager 9 sowie den beiden E-Bikes Explorer 5 und Explorer Light 2 erweitert das Unternehmen seine Flotte um drei neu entwickelte Modelle. Der Rollout startet im Februar 2026 in Stockholm und wird im Laufe des Frühjahrs schrittweise auf ausgewählte europäische Städte ausgeweitet.

Die neue Generation basiert auf operativen Erkenntnissen aus rund einer halben Milliarde Fahrten in mehr als 130 Städten. Ziel der Überarbeitung war es, Haltbarkeit, Energieeffizienz und Nutzerfreundlichkeit im urbanen Alltag weiter zu steigern.

Ergonomie und Fahrkomfort im Fokus

Voiager 9: Überarbeiteter E-Scooter für den Stadtverkehr

Beim Voiager 9 wurde die Ergonomie grundlegend überarbeitet. Ein gebogener Lenker soll die Haltung von Händen und Armen verbessern, neu positionierte Bremshebel kommen insbesondere Fahrern mit kleineren Händen entgegen. Ein vergrößerter, griffiger Gashebel sowie eine optimierte Klingel- und Blinkerposition erhöhen Bedienkomfort und Sicherheit im dichten Stadtverkehr.

Ein stabilerer Seitenständer reduziert zudem das Risiko umstürzender Fahrzeuge im abgestellten Zustand ein Detail, das im Sharing-Betrieb sowohl für Nutzer als auch für Kommunen relevant ist.

Explorer 5 und Explorer Light 2: Mehr Reichweite, mehr Alltagstauglichkeit

Auch die beiden neuen E-Bikes wurden umfassend überarbeitet. Explorer 5 und Explorer Light 2 verfügen laut Hersteller über besonders großzügig dimensionierte Frontkörbe, was ihre Alltagstauglichkeit etwa für Einkäufe oder Pendelstrecken erhöhen soll.

Ein erweiterter Verstellbereich der Sattelhöhe deckt ein breiteres Spektrum an Körpergrößen ab. Überarbeitete Lenkerergonomie und verbesserte Bremssysteme zielen auf mehr Kontrolle und Sicherheit ab.

Technisch wurden die Antriebssysteme so abgestimmt, dass sich typische innerstädtische Geschwindigkeiten zwischen 20 und 25 km/h möglichst natürlich fahren lassen. Eine optimierte Motorunterstützung verbessert vorwiegend die Performance an Steigungen.

Voi eBikeLabs cooperation

Der Explorer Light 2 ist rund 15 Prozent leichter als der Explorer 5 und richtet sich an Nutzer, die ein agileres Fahrverhalten bevorzugen. Trotz Gewichtsreduktion basiert er auf derselben technischen Plattform.

Höhere Batteriekapazität, geringerer Energieverbrauch

Ein zentrales Entwicklungsziel war die Effizienzsteigerung im Flottenbetrieb. Die beiden E-Bikes verfügen über eine rund 40 Prozent erhöhte Batteriekapazität gegenüber der Vorgängergeneration. Das soll die Anzahl notwendiger Batteriewechsel reduzieren und die operative Effizienz steigern.

Der Voiager 9 wurde auf einen geringeren Energieverbrauch im Standby-Betrieb optimiert und ist vollständig mit dem unternehmenseigenen Schnellladesystem kompatibel. Alle drei Modelle besitzen eine verbesserte thermische Absicherung sowie eine erhöhte Bauteilrobustheit, um den Anforderungen intensiver Sharing-Nutzung standzuhalten.

Mehr Recyclingmaterial, längere Lebensdauer

Im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie mit dem Ziel „Net Zero 2035“ setzt Voi verstärkt auf Kreislaufprinzipien. Der Voiager 9 enthält 15 Prozent mehr recyceltes Material als sein Vorgänger. Die neuen E-Bikes gehen noch weiter: Ihr Anteil an wiederverwerteten Materialien ist laut Unternehmen mehr als siebenmal höher als bei früheren Modellen.

Durch sein geringeres Gewicht reduziert der Explorer Light 2 zudem den Materialeinsatz in der Produktion und den Energiebedarf im Betrieb. Zusammen mit einer auf Langlebigkeit ausgelegten Konstruktion, vereinfachter Wartung und reparaturfreundlichem Aufbau soll die Emissionsintensität pro gefahrenem Kilometer sinken.

Neue IoT-Plattform für präzisere Steuerung

Die 2026er-Fahrzeuggeneration wird von einer vollständig intern entwickelten IoT-Plattform gesteuert. Sie kombiniert hochpräzises GPS mit erweiterter Positionierungstechnologie, um Fahrzeuge auch in dicht bebauten Stadtgebieten genauer zu lokalisieren.

Integriertes Geofencing ermöglicht automatische Geschwindigkeitsanpassungen oder Parkbeschränkungen in definierten Zonen. Der geringe Energiebedarf des Systems trägt ebenfalls zur Reduktion von Batteriewechseln bei.

Da Firmware und Software im eigenen Haus entwickelt werden, lassen sich Fahrzeuge schneller an neue regulatorische Anforderungen anpassen. Ergänzende Sicherheitsfunktionen wie Sturz- und Unfallerkennung sollen die Reaktionszeiten im Ereignisfall verkürzen.

Strategische Weiterentwicklung der Sharing-Flotte

Mit der neuen Modellgeneration verfolgt Voi Technology einen klaren Ansatz: höhere technische Robustheit, verbesserte Energieeffizienz und stärkerer Fokus auf Kreislaufwirtschaft. Der Markt für geteilte Mikromobilität in Europa ist zunehmend reguliert und wettbewerbsintensiv entsprechend gewinnen Aspekte wie Lebensdauer, Wartungsaufwand und CO₂-Bilanz an Bedeutung.

Der Start in Stockholm markiert den Auftakt für die europaweite Einführung. Wie schnell und in welchem Umfang die neuen Modelle die bestehende Flotte ersetzen, dürfte auch von lokalen Genehmigungsverfahren und operativen Rahmenbedingungen abhängen.

Fest steht: Mit Voiager 9, Explorer 5 und Explorer Light 2 schlägt Voi ein weiteres Kapitel in der technologischen Weiterentwicklung geteilter E-Mobilität auf mit klarer Ausrichtung auf Effizienz und urbane Alltagstauglichkeit.

Voi eBike Flotte 2025

Mehr Details unter: www.voi.com/de.

Quelle: PM Voi
Bilder: Voi