Hier kommt der letzte Teil der Eurobike-Rückblickes 2014
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In zwei vorangegangenen Teilen haben wir Ihnen bereits unsere persönlichen Highlights von der diesjährigen Eurobike Show näher gebracht.

In diesem dritten und auch letzten Teil möchten wir Ihnen noch einige spannende und bemerkenswerte Entwicklungen zeigen, die es auf der Eurobike 2014 noch zu sehen gab.

Darunter das derzeit leichteste Carbon-Pedelec, ein alter Bekannter, neue und frische Ideen und das Erste seiner Art!

Diavelo After5

Die Entwickler und Designer von Protanium mit ihrer Marke Diavelo sind fast jedes Jahr für einige Überraschungen gut. Dieses Jahr präsentierte man auf der Eurobike das laut eigener Aussage leichteste Speed-Pedelec aus Carbon.

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Das Diavelo After5 ist mit viel Carbon und Kevlar ausgestattet, der Antrieb ist unscheinbar in die Hinterradnabe integriert, während der Akku sauber und unsichtbar ins Unterrohr eingepasst wurde.

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Auch ein E-Bike mit Holzrahmen hatte Diavelo am Stand ausgestellt. Hier hat man wohl mit „Sandwich Bikes“ zusammen gearbeitet und ein Modell ohne Motor ganz im Stile von Diavelo umgebaut und mit einem Antrieb versehen.

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LEAOS 2015

Seit der ersten Vorstellung im Jahre 2012 fasziniert das LEAOS urban E-Bike die Betrachter. Das Pedelec geht mit seinem ungewöhnlichen Carbonrahmen neue Wege im Design und wird seither immer weiter entwickelt und verbessert.

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Neu auf der Eurobike 2014 vorgestellt wurde die spezielle Smartphone-Integration mit der Möglichkeit, das E-Bike auch mit dem Smartphone zu bedienen. Integrierte Solarpanels im Rahmen, die das E-Bike wieder aufladen können. Dazu neue Lenkergriffe und besondere exklusive Editions-Modelle.

Exoten mit Ideen

Ebenfalls auf der Eurobike 2014 zu sehen waren besondere Entwicklungen, über die wir hier auch schon öfters berichtet haben. Das Visiobike mit seinen zahlreichen Features bekam wohl leider nicht so viel Zulauf, wie man es erwartet hätte.

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Auch ein nagelneues E-Bike aus Griechenland fand sich erstmals in Friedrichshafen ein und konnte in der Zeppelinhalle mit eigenen Augen bestaunt werden.

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Das e-FP kann entweder mit oder ohne Motor bestellt werden. Der Entwickler Stathis Stasinopoulos hat alle Komponenten bestens aufeinander abgestimmt und zusätzlich auch einige Bauteile (wie die Lefty-Gabel im Bild) selbst entworfen und gefertigt.

M1 Spitzing

Mit das absolute Highlight der Eurobike 2014 war aber wohl das M1 Spitzing, das erste R-Pedelec, welches den Fahrer auf sensationelle 75 Stundenkilometer beschleunigt.

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Es war auch bestimmt das nachgefragteste Test-E-Bike, neben dem Stromer ST2 und dem Fatbike Felt Lebowsk-e, dessen Akku wohl auch am meisten nachgeladen werden musste. 🙂

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Die Testfahrer hatten ihren Spaß mit dem Teil — kein Wunder bei 120 Newtonmeter maximales Drehmoment und 850 Watt Spitzenleistung.

Zum Abschluss weitere Impressionen von der Eurobike 2014

Sehen Sie hier noch einige Bilder (unsortiert & unkommentiert) von der diesjährigen Häfler Fahrradmesse:

Wir von Pedelecs & E-Bikes fanden die Messe überwältigend und stellten dabei fest, dass es wieder mehr Auswahl an Antrieben und Alternativen als die Jahre zuvor gibt. Auch beim Design ihrer Modelle haben die Hersteller Einiges an Boden gut gemacht.

Wir sagen Tschüs von der Eurobike 2014 und freuen uns schon auf das nächste Event! 🙂