Professionelle Aufbereitung und transparente Qualitätsstandards werden für Käuferinnen und Käufer zunehmend wichtiger als der reine Preis
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Der Markt für gebrauchte E-Bikes entwickelt sich weiter in Richtung Professionalität. Laut einer repräsentativen Studie des Marktforschungsinstituts Appinio im Auftrag von Rebike Mobility stehen Verbraucherinnen und Verbraucher generalüberholten E-Bikes zunehmend offen gegenüber – vorausgesetzt, Qualität und Herkunft sind nachvollziehbar dokumentiert.

Wie aus der Befragung von 1.000 Personen in Deutschland hervorgeht, zeigen sich 93 Prozent grundsätzlich offen für den Kauf eines refurbished E-Bikes. 61,8 Prozent würden nach eigenen Angaben ein professionell aufbereitetes Modell kaufen. Damit erreicht die Akzeptanz laut Studie ein Niveau, das bislang vor allem aus etablierten Refurbished-Segmenten wie Smartphones bekannt war.

Besonders relevant für die Kaufentscheidung sind demnach transparente Qualitätsnachweise. Fast die Hälfte der Befragten (49,1 Prozent) nennt individuelle Prüf- und Aufbereitungsberichte als wichtigstes Vertrauenselement. Ebenfalls bedeutsam sind unabhängige Testurteile wie etwa von der Stiftung Warentest (40,8 Prozent), bekannte Fahrradmarken (30,5 Prozent) sowie etablierte Motorenhersteller wie Bosch oder Shimano (28,1 Prozent).

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich die Erwartungen beim Gebrauchtkauf zunehmend an Standards des Neuradmarktes orientieren. Verbraucherinnen und Verbraucher erwarten laut Studie standardisierte Prüfprozesse, Garantien sowie transparente Informationen zur Historie und Aufbereitung der Räder.

Auch bei den bevorzugten Kaufkanälen zeigt sich ein klarer Trend: 53,4 Prozent der Befragten würden ein gebrauchtes E-Bike bevorzugt bei einem professionellen Refurbished-Anbieter erwerben. Der stationäre Fahrradfachhandel folgt mit 28,1 Prozent, während private Verkäufe mit 11,8 Prozent deutlich dahinter liegen.

Parallel dazu wächst das Angebot an hochwertigen Gebrauchträdern. Hintergrund ist unter anderem die steigende Zahl von E-Bikes aus auslaufenden Dienstrad-Leasingverträgen, die nach Vertragsende wieder auf den Markt gelangen. Daraus ergeben sich zunehmend Kooperationsmodelle zwischen Fachhandel und Refurbishment-Anbietern.

Rebike setzt dabei auf digitale Trade-In-Lösungen, über die Händler gebrauchte E-Bikes beim Neukauf in Zahlung nehmen können. Bewertung, Abholung und Wiederaufbereitung übernimmt anschließend das Unternehmen im eigenen Refurbishment-Center. Ziel ist es, den Weiterverkauf gebrauchter Räder für Handel und Kundschaft einfacher zu gestalten.

Gebraucht ist beim E-Bike kein Kompromiss mehr, sondern eine bewusste Kaufentscheidung – sofern Qualität und Herkunft transparent sind“, erklärt Thomas Bernik, Co-Gründer von Rebike.

Die Studie wurde vom 1. bis 7. April 2026 als standardisierte Online-Befragung durchgeführt. Die Stichprobe umfasst 1.000 Personen im Alter von 16 bis 65 Jahren und wurde nach Alter und Geschlecht repräsentativ quotiert.

Alle weiteren Informationen stehen auf der Website von Rebike zur Verfügug.

Quelle: PM Rebike