Das Modell soll zum Frühjahr 2020 in fünf Versionen kommen

Wir haben hier regelmäßig über die E-Bike-Modelle aus dem Hause Peugeot berichtet. Neben E-Citybikes und diversen E-Trekkingbikes hat man auch diverse E-Mountainbikes im Portfolio. Im Rahmen des Roc d’Azur Events hat man nun mit dem Peugeot eM01 FS PowerTube das bisher ausgereifteste E-Mountainbike vorgestellt. Es ist mit neuester Technik wie dem Bosch Performance Line CX der 4. Generation und dem ebenso brandneuen PowerTube 625 ausgestattet.

Peugeot eM01 FS PowerTube im Detail

Das soeben vorgestellte E-Mountainbike stellt auch zugleich das Maximum dar, was in diesem Segment bis jetzt von den Franzosen vorgestellt wurde. Die Nomenklatur verrät, warum das Peugeot eM01 FS PowerTube (e = electric, M = Mountain, 01 = Highend, FS = Full Suspension, PowerTube = integrated battery) derzeit das Topmodell darstellt.

Peugeot eM01 FS PowerTube 2020

Peugeot eM01 FS PowerTube 2020

Als Zielgruppe nennt der Hersteller, welcher das neue Modell in Zusammenarbeit mit dem renommierten Antidote Solutions Designstudio entwickelt hat, wettbewerbsfähige Fahrer und geübte Amateure, die vom leichten und exklusiv gestaltetem Rahmen profitieren sollen. Beim Rahmen hat sich Peugeot extra viel Mühe gegeben, er bietet an der Front sauber gestaltete Einlässe für die Züge und natürlich interne Kabelführung.

Vor Vortrieb sorgt der im Frühsommer vorgestellte Bosch Performance CX Antrieb der 4. Generation, welcher leicht nach oben gedreht im Rahmen verbaut wird und so in Kombination mit dem neuen Bosch PowerTube 625 ein harmonisches, recht schlank wirkendes Gesamtbild ergibt. Anders als bei den meisten E-Mountainbikes anderer Hersteller wird die Batterie allerdings nach oben entnommen. Eine Kunststoffabdeckung mit dem Markenschriftzug sorgt für den Schutz vor Schmutz und äußeren Einflüssen.

War das an der Cote d’Azur gezeigte Modell als Prototyp noch mit dem bewährten Purion-Display ausgerüstet, so soll in der Serie das neue Kiox-Bedienteil verbaut werden. Allerdings so heißt es, wird das Display nicht am Lenker oder Vorbau montiert, sondern platziert dieses direkt auf dem Oberrohr. Das haben bisher nur bei den neuen Trek Rail Modellen für 2020 so gesehen.

In Sachen Fahrwerk hat Peugeot mit Rock Shox zusammengearbeitet und stellt bei der Neuheit ein 160 mm Fahrwerk im Zusammenspiel mit DT Swiss H 1700 Laufrädern in 29 Zoll zur Verfügung. Die Kinematik soll zu Beginn ein sehr sensibles Einfedern ermöglichen, bevor das Fahrwerk sich zum Ende immer progressiver verhält. Unterstützt wird dieses Verhalten durch ein überarbeitetes, robusteren Hinterbau samt für die Aufnahme der Batterie ebenfalls steifer gestaltetem Hauptrahmen.

In Sachen Bremsen setzt man auf ein Sram (Guide T beim Prototyp), während für die Übersetzung die Sram X01 Eagle mit 12 Gängen für genügend Bandbreite sorgen soll. Für genügend Grip auf allen Untergründen hat man grobstollige Reifen von Hutchinson in 2,6 Zoll Breite montiert.

Da hier nur ein erster Prototyp gezeigt wurde, erscheint die Ausrüstung abgesehen von Antriebskomponenten und Fahrwerk noch nicht final und kann sich auf jeden Fall noch ändern. Fest steht, dass man zum Frühjahr insgesamt fünf verschiedene Varianten des Modells auf den Markt bringen möchte. Das Top-Modell soll dabei um die 6.300 EUR kosten.

Fazit

Die Range von Peugeot Cycles wächst immer weiter an. Mit dem eM01 FS PowerTube übertrumpft man das im letzten Jahr vorgestellte eM02 FS PowerTube deutlich und stellt der Konkurrenz ein wettbewerbsfähiges Modell gegenüber. Was meint ihr? Kann euch die neue E-Enduro der Franzosen überzeugen?

Mehr unter cycles.peugeot.com.

Quelle: PM Peugeot
Bilder: Peugeot