Der Gründer übernimmt zum 1. November 2026 erneut den CEO-Posten. Armin Landgraf zieht sich aus der Unternehmensführung zurück.
1 min Lesezeit

Mike Sinyard übernimmt zum 1. November 2026 erneut die Führung von Specialized. Der Gründer der US-amerikanischen Fahrradmarke kehrt damit in die Position des Chief Executive Officer zurück. Der bisherige CEO Armin Landgraf hat entschieden, seine Funktion abzugeben.

Sinyard hatte den CEO-Posten im März 2022 nach 48 Jahren an der Spitze von Specialized aufgegeben. Anschließend blieb er als Chairman und Chief Rider Advocate im Unternehmen. Auf ihn folgte Scott Maguire, der zuvor beim Technologiekonzern Dyson tätig gewesen war.

Armin Landgraf kam zunächst als Chief of Worldwide Markets zu Specialized. Der Manager hatte zuvor von 2015 bis 2019 den Fahrradkonzern Pon.Bike geführt, zu dessen Marken unter anderem Santa Cruz, Cannondale und Cervélo gehören. Anschließend war Landgraf bis Ende 2021 CEO von Canyon. 2024 übernahm er schließlich die Leitung von Specialized als CEO.

Unter Landgrafs Nachfolgerrolle bei Specialized fiel auch eine Neuordnung der Unternehmensführung: Scott Maguire wechselte in eine Führungsposition für Innovation und Technologie. Im April 2025 verließ Maguire Specialized und wechselte zum Schweizer Laufschuhhersteller On.

Landgraf blickt nach eigenen Angaben positiv auf seine Zeit bei Specialized zurück. Das Unternehmen befinde sich in einer starken Position und verfüge über eine klare Strategie sowie ein leistungsfähiges Team. Zu seinen persönlichen Beweggründen für den Rückzug machte Specialized in den vorliegenden Informationen keine weiteren Angaben.

Mit der Rückkehr Sinyards setzt Specialized nun wieder auf seinen Gründer an der Unternehmensspitze. Sinyard betont insbesondere die Bedeutung von Fachhandel und Radsportlern für die Ausrichtung der Marke. Zugleich verweist er auf ein international stärker aufgestelltes Team und eine langfristige Strategie.