Neue Sicherheitsstandards und Zertifizierungen für mehr Vertrauen in Lithium-Ionen-Akkus
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Die Anforderungen an die Sicherheit von E-Bike-Akkus steigen: Mit der aktuellen EPAC-Norm EN 15194 gelten strengere Vorgaben für Hersteller und Zulieferer. Diese müssen nun detaillierte Tests zu Überladung, Kurzschluss, thermischer und mechanischer Belastbarkeit sowie Steuerung nachweisen. Die DEKRA präsentiert auf der Cyclingworld Europe 2026 (20.–22. März, Düsseldorf) ihr vollständiges Leistungsportfolio für die Fahrradbranche – inklusive umfassender Sicherheits- und Leistungstests in den eigenen Laboren.

Sicherheit im Fokus: Warum Tests unverzichtbar sind

Lithium-Ionen-Akkus sind effizient, bergen aber Risiken: Hitze, Kälte, Stöße oder Feuchtigkeit können zu Bränden, Explosionen oder giftigen Gasen führen. Die neue Norm EN 50604-1 schreibt daher spezifische Sicherheitstests vor.

Ohne gültige Konformitätsnachweise dürfen E-Bike-Akkus nicht in Verkehr gebracht werden. DEKRA prüft Akkus und Powermanagement-Systeme nach den aktuellen Standards (EN 15194 inkl. EN 50604-1, UN 38.3) und bietet Herstellern rechtliche Absicherung durch eine lückenlose Dokumentation.

DEKRA-Siegel als Vertrauenssignal

Nach erfolgreicher Prüfung können Hersteller das DEKRA-Siegel „Produktsicherheit“ erwerben – ein klares Zeichen für Qualität und Sicherheit, das am Markt Vertrauen schafft. Zudem zeigt DEKRA auf der Messe das Wheel of Services, das einen Überblick über Leistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette gibt.

Service für Händler und Werkstätten

Für Fahrradhändler und Werkstätten stellt DEKRA Fahrradschadengutachten vor. Diese unterstützen bei der Bewertung von Unfallschäden, Reparaturbedarfen und Wertminderungen – eine wertvolle Hilfe für Versicherungen, Werkstätten und Endkunden.

DEKRA auf der Cyclingworld Europe 2026
20.–22. März 2026, Areal Böhler, Düsseldorf
Halle 27 – Kaltstahlhalle, Stand J6

Fazit

Die verschärften Sicherheitsnormen für E-Bike-Akkus sind nicht nur eine regulatorische Hürde, sondern eine Chance für Hersteller, Zulieferer und Händler, sich durch geprüfte Qualität und Transparenz am Markt zu positionieren. Mit der neuen EPAC-Norm EN 15194 und den zusätzlichen Anforderungen der EN 50604-1 steigen zwar die Anforderungen an Entwicklung und Produktion – gleichzeitig bieten Zertifizierungen wie das DEKRA-Siegel „Produktsicherheit“ aber auch ein starkes Argument im Wettbewerb. Für Endkunden wird Sicherheit zunehmend zum Kaufkriterium, für Händler und Werkstätten bedeutet professionelle Schadensbewertung mehr Planungssicherheit im Umgang mit Versicherungen und Reparaturen. DEKRA begleitet die Branche dabei mit einem ganzheitlichen Angebot: von der Akku-Prüfung über Systemtests bis hin zu Schadengutachten.

Quelle: PM DEKRA
Bilder: DEKRA