Gesucht werden die besten, schönsten und innovativsten Bikes & Produkte 2024
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Vom 15. bis 17. März 2024 findet die Cyclingworld Europe auf dem Düsseldorfer Areal Böhler statt. Auch die Tatsache, dass die Messe für die sechste Auflage ausstellerseitig ein halbes Jahr im Voraus so gut wie ausgebucht war, spricht dafür, dass sich die Cyclingworld, sowohl für das Publikum als auch für die Fahrradbranche zu einer der wichtigsten Fahrradmessen in Europa etabliert hat. Teil der Veranstaltung ist seit jeher der Cyclingworld Award, der als begehrtes Gütesiegel für die besten Produkte aus der Fahrradwelt gilt. Bisher als reiner Publikumsaward konzipiert, ist für 2024 eine deutliche Novellierung geplant, indem die Kriterien für die einzelnen Awards angepasst worden sind und vor allem erstmals eine hochkarätige Fachjury das letzte Wort über die Besten der Besten aus der Branche spricht.

„Die Cyclingworld Europe Awards haben in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, haben wir die Award-Vergabe für 2024 noch einmal deutlich professionalisiert und damit aufgewertet. Dies geschieht im Wesentlichen, indem wir den Award von einem reinen Publikums-Voting zu einer Kombination aus Publikums- und Fachjury-Award transformieren“, so Stefan Maly als Initiator der Messe.

CEO Stefan Maly; Bild: Nils Längner

Einreichungen für den Award ab sofort möglich

Und der Startschuss für den Cyclingworld Award ist bereits gefallen: Ab sofort und bis spätestens 1. Februar 2024 können sowohl Aussteller als auch Nichtaussteller ihre Produkte online über die Webseite der Messe einreichen. Konkret heißt das, dass jeweils ein Award für die Kategorien Cargo, Road, Urban, Gravel, Kids, MTB/ATB, Fashion & Accessoires sowie Parts & Technology vergeben wird.

Anders als bisher sind aber bei den Einreichungen detailliertere Angaben zu den Produkten notwendig, um die Kriterien für die Teilnahme zu erfüllen. Ebenfalls wird als Unkostenbeitrag erstmals eine Gebühr für die Anmeldung zum Award erhoben, die allerdings überschaubar ist. Nach der Phase der Einreichung folgt online das Publikums-Voting, woraus pro Kategorie die jeweils acht bis zehn Bestplatzierten dem kritischen Auge der Fachjury überführt werden. Bei der Fachjury-Sitzung, für die die Mitglieder eigens am Vortag der Cyclingworld in Düsseldorf zusammenkommen, werden letztendlich die besten Produkte live in Augenschein genommen und prämiert, um am Eröffnungsabend feierlich mit einem Award gewürdigt zu werden.

Hochkarätige Fachjury beim Cyclingworld Award

Dirk Zedler; Bild: Bernd Lammel

Die neue Fachjury ist durchaus von Rang und Namen: Vielen Branchenkennern ist Dirk Zedler, Gründer und Geschäftsführer Zedler-Gruppe, ein Begriff. Als ausgewiesener Sachverständiger für Fahrräder und Elektrofahrräder wird er bei der Fachjury seine Expertise in Sachen Technik einbringen.

Michael Lanz; Bild: Peter-Paul Weiler

Ebenfalls ist Michael Lanz als renommierter Produktdesigner und Designstratege sowie Mitglied des Beirats für Kreativwirtschaft des BMAW in Österreich Fachjury-Mitglied:

„Ich habe mich schon immer sehr für Fahrräder interessiert und besitze auch einige, die ich selbst restauriert und umgestaltet habe. Als Designer stehen für mich – neben der formalen Ästhetik – Funktionalität, Detailqualität, Langlebigkeit im Vordergrund. Aber ich bin auch sehr gespannt darauf, welche innovativen Ideen uns als Jurorinnen und Juroren präsentiert werden. Ich finde es spannend, wie das Produktkonzept „Fahrrad“, das es ja schon so lange gibt, immer wieder neu interpretiert wird. Und das ist gut so, denn vor dem Hintergrund des Klimawandels und zugunsten des Ausbaus eines multimodalen Verkehrssystems gewinnt das Fahrrad als Verkehrsmittel noch mehr an Bedeutung“, so der ehemalige Leiter des Instituts für “Product & Transportation Design” an der FH JOANNEUM in Graz.

Ursula Tischner

„Fahrräder sind ja bereits nachhaltige Fortbewegungsmittel, aber in Bezug auf Langlebigkeit, Funktionalität, Materialeinsatz und Kreislauffähigkeit, lassen sie sich sicher noch verbessern. Auch bei den Accessoires gibt es Potenzial. Ich werde in der Jury vor allem diese Expertise des nachhaltigen Designs einbringen“, ergänzt Ursula Tischner, Professorin für nachhaltiges Design an der Wilhelm Büchner Hochschule in Darmstadt und CEO von econcept, Agency for Sustainable Design, die ebenfalls in die Fachjury berufen wurde.

Paul Kefer

Händlerseitig und damit als Bindeglied zwischen Hersteller und Endverbraucher ist Paul Kefer Teil der Fachjury. Der studierte Betriebswirt betreibt seit 2012 in München insgesamt sieben Fachgeschäfte unter dem Label Munix Finest Bicycles bzw. stilrad und gilt als ausgesprochener Branchenexperte.

Wolfgang Scherreiks

Last but not least rundet Wolfgang Scherreiks als Autor und Journalist das Fachjury-Quintett ab. „Die Cyclingworld Europe ist heute die wichtigste Bike-Independent-Show. Vom Start weg mit Herz kuratiert, gleichermaßen neugierig auf kleine wie große Anbieter.

„Ich freue mich 2024 als Jurymitglied bei den Awards dabei zu sein. Kategorien von Road über Urban, Parts bis hin zur Fashion rücken die Vielfalt der Fahrradkultur ins Blickfeld. Um mehr Menschen fürs Velo zu begeistern, braucht es nicht nur eine zeitgemäße Infrastruktur. Das Fahrrad selbst und seine Accessoires müssen sowohl Bike-Aficionados als auch Neueinsteiger überzeugen. Dazu gehört das Verhältnis aus innovativer Technik und äußerem Produktdesign. Ich bin gespannt, wie die Lösungen der Brands aussehen“, so Scherreiks, früher Chefredakteur beim Magazin „Cycle“ und heute Autor zahlreicher Fachbeiträge zu Mobilitäts- und Kulturthemen in verschiedenen Tageszeitungen und Fachmagazinen.

Mehr zu den Awards unter: www.cyclingworld.de.