Nationale Radlogistik-Konferenz diskutiert in Hannover das Zusammenspiel von Cargobikes, Transportern und weiteren Fahrzeugkonzepten
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Die Radlogistik erhält auf der diesjährigen IAA TRANSPORTATION in Hannover eine prominente Bühne. Am 18. September findet dort die 7. Nationale Radlogistik-Konferenz auf der Industry Stage in Halle 13 als Teil des offiziellen IAA-Programms statt. Unter dem Motto „Crossing Borders – Crossing Vehicles“ geht es um die Frage, wie Cargobikes, Transporter und weitere Fahrzeugkonzepte gemeinsam zu modernen und effizienten Lieferketten beitragen können.

Von 12:30 bis 15:30 Uhr stehen wirtschaftliche Geschäftsmodelle und Praxisbeispiele aus Deutschland und Frankreich im Mittelpunkt. Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Akteure der Radlogistik und Logistikbranche als auch an Besucher und Aussteller der IAA TRANSPORTATION, die sich mit dem Thema näher beschäftigen möchten.

Radlogistik als Teil multimodaler Lieferketten

Nach Angaben des Radlogistikverbands Deutschland hat sich Radlogistik insbesondere auf der letzten Meile als Bestandteil multimodaler Lieferketten etabliert. Die Konferenz will anhand von Daten und Praxisbeispielen zeigen, welche Rolle Cargobikes innerhalb moderner Logistiksysteme übernehmen können.

Dafür sind zwei Keynotes und zwei Panels vorgesehen. Auf der Bühne kommen unter anderem Logistiker, Fahrzeughersteller, Dienstleister, Verbände sowie Vertreter aus Politik und Kommunen zusammen. Im Mittelpunkt steht dabei auch der direkte Austausch zwischen den unterschiedlichen Akteuren.

Zusammenarbeit statt Konkurrenz

Die Nationale Radlogistik-Konferenz will mit ihrem Auftritt auf der IAA TRANSPORTATION zugleich die Schnittstellen zwischen Radlogistik sowie der klassischen Mobilitäts- und Logistikbranche stärker in den Blick nehmen. Diskutiert werden sollen Gemeinsamkeiten und mögliche Lösungsansätze für eine Zusammenarbeit, die das gesamte Logistiksystem stärken kann.

Ernst Brust, 1. Vorsitzender des Radlogistikverbands Deutschland (RLVD), bezeichnet Radlogistik dabei ausdrücklich nicht als Gegenmodell zur klassischen Logistik, sondern als Ergänzung. Seine Einschätzung: Das Fahrrad verfüge als Transportmittel über mehr als 100 Jahre Erfahrung, die sich mit modernen und nachhaltigen Lieferkonzepten verbinden lasse.

Ernst Brust

Auch Andreas Rade, Geschäftsführer des Verbands der Automobilindustrie, betont die Bedeutung von Cargobikes für die Logistik. Die Einbindung der Konferenz in die IAA TRANSPORTATION solle dazu beitragen, deren Rolle sichtbarer zu machen. Dabei gehe es nicht nur um Europa, sondern um die weltweite Bedeutung entsprechender Logistikkonzepte.

Die 7. Nationale Radlogistik-Konferenz wird von der Landeshauptstadt Hannover sowie der IAA TRANSPORTATION unterstützt. MODES Cargobikes und der französische Lastenradhersteller KLEUSTER ermöglichen als Sponsoren die Präsentation von Lastenrädern und Anhängern auf der Bühne.

Die Teilnahme an der Konferenz einschließlich IAA-Ticket ist nach Angaben des Veranstalters kostenfrei. Das vollständige Programm und weitere Informationen sind über die Konferenzseite des RLVD abrufbar.

Quelle: PM RLVD
Bilder: RLVD