Die Vorteile von Fahrrädern und Pedelecs im Urlaub und worauf man beim Transport von E-Bikes oder Fahrrädern achten sollte

Das Pedelec oder Fahrrad ist für viele Menschen ein alltäglicher Begleiter. Besonders in der Stadt ist der Drahtesel die perfekte Alternative zum Auto – und umweltfreundlich noch dazu. Doch nicht nur im Berufsalltag nimmt das Rad einen immer größeren Stellenwert ein. Auch den Urlaub verknüpfen immer mehr Menschen mit einer erholsamen Radtour in der Natur.

Dieser Trend wird sich auch in den nächsten Jahren weiter fortsetzen, da besonders die Umwelt so geschont werden soll. Die Frage ist, woher dieser Trend zum E-Bike im Urlaub überhaupt kommt und welche Vorteile er mit sich bringt.

Die Vorteile vom E-Bike-Fahren im Urlaub

Einen Vorteil haben wir bereits kurz angesprochen, denn besonders die Umwelt wird durch das Fahrradfahren geschont. Dies kann zudem als Appell an jeden Autofahrer gelten, denn besonders bei kurzen Strecken ist der Mensch oftmals noch viel zu bequem, um auf das Auto zu verzichten. Eine geeignete Alternative, auch im Urlaub, bietet hierbei das Fahrrad, egal ob elektrisch unterstützt oder nicht.

Doch es gibt noch etliche weitere Vorteile, welche für das Rad im Urlaub sprechen. Beispielsweise, dass es mit dem Fahrrad im Urlaub oftmals möglich ist an Reiseziele zu gelangen, welche mit dem Auto unmöglich zu erreichen sind. So ist es zum Beispiel auf der kleinen Insel Pag in Kroatien.

Hier ist es möglich auf rund 120 Kilometern Radweg an die entlegensten und schönsten Orte der Insel zu gelangen. Mit dem Auto wäre dies auf Grund der Infrastruktur nicht möglich, da oftmals keine Wege für das Auto vorhanden sind. Man nimmt also Wege, welche ein normaler Autofahrer niemals in dieser Art zu Gesicht bekommen würde.

© Philipp Waczek

Ganz nebenbei kommt man beim Radfahren in den vollen Genuss der Natur. Viel zu selten ist es in der heutigen Zeit noch der Fall, dass der Mensch sich der Natur hingibt, um ihre gänzliche Schönheit zu betrachten. Beim Rad- oder Pedelec-Fahren genießt man ein Stück weit Freiheit und lernt die Natur wieder zu schätzen, denn was gibt es schöneres als im Urlaub eine lauwarme Brise Wind ins Gesicht zu bekommen und sich dabei die Landschaften um sich herum anzusehen.

Gerade an Orten, an denen ein Auto überflüssig ist kann das Fahrrad letztlich auch zu einem schnellen Transportmittel werden. Denn Wege innerhalb eines Urlaubsortes lassen sich wesentlich schneller anfahren, als wenn man den Weg zu Fuß zurücklegt. Man spart also auf bestimmten Strecken auch Zeit mit dem Fahrrad.

Zu guter Letzt kann man so im Urlaub auch noch was für die eigene Fitness und Gesundheit tun. Besonders dieser Aspekt zählt für viele Menschen mittlerweile zu den wichtigsten Gründen, warum sie das Fahrrad mit in den Urlaub nehmen.

Ab wann macht es Sinn ein E-Bike mit in den Urlaub zu nehmen?

Diese Frage lässt sich relativ schnell beantworten, denn nur bei bestimmten Vorhaben und Gegebenheiten im Urlaubsziel lohnt es sich den Drahtesel mitzunehmen. Das hängt sehr stark von dem Zweck ab. Mit dem Rennrad ist man z.B. an Straßen gebunden. Im Gegensatz dazu können mit dem Mountainbike auch entlegene Orte angesteuert werden.

Auch der Urlaubszweck spielt hierbei eine wichtige Rolle. Gerade für Abenteuerurlauber, welche entlegene Winkel eines Ortes erkunden möchten, ist das Fahrrad das perfekte Transportmittel. Man kommt deutlich schneller voran als zu Fuß und gelangt an nahezu jeden Ort.

Cube Pedelecs mit Burley Solo Fahrradanhänger

Cube Pedelecs mit Burley Solo Fahrradanhänger

Gerade als Familie kann so in einem Urlaub ein Tagesausflug zu einem Erlebnis für die Kinder werden. Statt den ganzen Tag im Auto zu sitzen, um von A nach B zu gelangen kann man die Zeit als Familie besser nutzen, in dem man den Urlaubsort mit dem Rad abfährt. So lernt man häufig auch erst das wahre Leben in einem Ort kennen und kommt viel näher an Einheimische heran.

Oder wer auf seine Trainingseinheiten im Urlaub nicht verzichten möchte oder kann, muss das Fahrrad bzw. Pedelec einfach mitnehmen. Vor allem im Urlaub sind Trainingseinheiten kurzweiliger, da bei jeder Ausfahrt so viele Eindrücke gewonnen werden, dass das Radfahren nur mehr ein netter Nebeneffekt ist.

Der richtige Transport ist wichtig!

Die einfachste Methode für den Transport, ist der Kofferraum eines geeigneten PKWs. Doch hier überwiegen mehr Nachteile als Vorteile. Denn es ist kein Platz mehr für das Gepäck, bei kleineren Autos muss die Rückbank umgelegt werden und größte Nachteil ist, dass bei einer Vollbremsung, dass Fahrrad quer durch das Auto fliegen kann. Bei einem Pedelec mit 25 kg entstehen so hohe Fliehkräfte, dass die Passagiere mit schweren körperlichen Verletzungen rechnen müssen.

Der korrekte Transport geschieht am einfachsten mit einem Fahrradträger. Diese können schnell und problemlos am Auto montiert werden, um so einige Räder oder E-Bikes mit in den Urlaub nehmen zu können. Hier sollte vorab genau verglichen werden, welcher Fahrradträger auf dem Markt der bestmögliche für das eigene Fahrrad ist. So spart man letztlich nicht nur Geld, sondern auch jede Menge Nerven beim Transport.

Gerade eine vorschnelle Entscheidung, da ein Fahrradträger vielleicht etwas günstiger ist als der andere, kann schwerwiegende Folgen mit sich bringen. Dinge wie die korrekte Beleuchtung, die Abmessungen sowie die Anzahl der Fahrräder, welche sicher transportiert werden können, sollten vor dem Kauf genau überprüft werden. Auch die maximale Traglast sollte hierbei betrachtet werden! Ein Vergleich von E-Bike Fahrradträgern hilft bei der Wahl.

Tipps für die passende Tour

Die passende Fahrradtour an einem fremden Ort ist manchmal gar nicht so einfach zu finden. Hier lohnt sich häufig der Blick in Foren im Internet. Häufig stößt man hier auf gute Geheimtipps. Man sollte sich jedoch immer eine Reisekarte oder App für den jeweiligen Ort besorgen, um auf dem richtigen Weg zu bleiben. Wenn man sich jedoch überraschen lassen möchte wo man denn am Ende rauskommt, dann kann man auch ganz einfach der Nase lang fahren.

© Philipp Waczek

Wer das Abenteuer liebt, sucht einen Endpunkt auf der Karte und fährt einfach los. Das ist zwar nicht immer der einfachste Weg, da jederzeit Sackgassen und abgesperrte Wege die Weiterfahrt verhindern können. Allerdings bietet es das größte Abenteuer und macht sehr viel Spaß. Und man kommt durch Orte, welche kein Reiseführer oder Tourist gesehen hat. Ich habe jedoch bis jetzt immer sehr positive Erfahrungen mit dieser Art der Tour machen können. Da ich dabei einen viel besseren Eindruck der Gegend bekommen konnte.

Tipps für die passende Ausrüstung

Die Ausrüstung sollte an die Witterungsverhältnisse und Gegebenheiten am Reiseziel vor Ort angepasst werden. Im Winter sind andere Dinge wichtig als im Sommer. Dabei ist das E-Bike immer geeignet, um im Urlaub Spaß zu haben.

Dabei dürfen diese Gegenstände bei keiner Ausfahrt fehlen:

  • Helm
  • Wasser
  • Handy
  • Etwas Geld
  • Reisepass im Ausland
  • Karte von der Gegend
  • Erste-Hilfe-Kit für Schäden am Fahrrad
  • Erste-Hilfe-Kit bei Unfällen (bei Fahrten in abgelegene Orte)

© Philipp Waczek

Dies war ein Gastbeitrag von Philipp Waczek von fahrradtraeger-anhaengerkupplung-tests.de, welcher als Experte über hochwertige Fahrradanhänger für Fahrräder und E-Bikes schreibt. Mehr Informationen finden Sie auf seiner Webseite.