Die Stellungnahme des Branchenverbands zeigt, wie mit konsequenter Radverkehrsförderung CO2-Einsparungen im Verkehrssektor erzielt werden können.
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Zukunft Fahrrad ist dem Aufruf des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefolgt, Vorschläge für das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung einzureichen. Die Stellungnahme des Branchenverbands zeigt, wie mit konsequenter Radverkehrsförderung CO2-Einsparungen im Verkehrssektor erzielt werden können.

Die Vorschläge beinhalten unter anderem die Aufstockung und Verstetigung der jährlichen Bundesmittel für die Radverkehrsförderung auf eine Milliarde Euro pro Jahr. Des Weiteren wird im Rahmen des neuen Förderprogramms für Elektromobilität auch die Wahlmöglichkeit eines E-Bikes oder E-Lastenrades gefordert.

Bild von EcoCounter

Zudem sollte die betriebliche Mobilität mit dem Fahrrad gestärkt werden, beispielsweise durch die gesetzliche Verankerung steuerlicher Vorteile für das Dienstradleasing. Auch die Verzahnung von ÖPNV und Radverkehr soll durch ein bundesweit einheitliches Ticket zur Fahrradmitnahme und eine zu buchbare Option vom Bikesharing im Deutschlandticket gefördert werden.

Alle genannten Maßnahmen können bei konsequenter Umsetzung dazu beitragen, den Radverkehr bis 2030 auf 224 Millionen Kilometer pro Tag zu verdoppeln, wie es die Bundesregierung sich selbst im Nationalen Radverkehrsplan zum Ziel gesetzt hat. Damit könnten die CO2-Emissionen im Verkehrssektor massiv gesenkt werden.

Vorschläge zum Klimaschutzprogramm der Bundesregierung.

Mehr Details unter: www.zukunft-fahrrad.org.