Hohe Kraftstoffkosten treiben Nachfrage nach Alternativen wie dem JobRad-Modell
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Die anhaltend hohen Kraftstoffpreise in Deutschland rücken alternative Mobilitätskonzepte zunehmend in den Fokus. Vor allem Dienstradleasing-Modelle wie JobRad profitieren von dieser Entwicklung. Sie gelten für viele Pendlerinnen und Pendler als wirtschaftlich attraktive und alltagstaugliche Ergänzung oder Alternative zum Auto.

Kostenvorteile im Alltag spürbar

Mit steigenden Preisen für Benzin und Diesel wächst der finanzielle Druck auf Berufspendler. Eine Beispielrechnung verdeutlicht das Einsparpotenzial: Wer täglich rund zehn Kilometer zur Arbeit pendelt, legt im Jahr etwa 4.400 Kilometer zurück. Laut Umweltbundesamt entstehen dabei mit dem Auto allein für Kraftstoff Kosten von rund 650 Euro – bei einem angenommenen Verbrauch und einem Preisniveau von etwa zwei Euro pro Liter.

Dem gegenüber steht das E-Bike, dessen Betriebskosten deutlich niedriger ausfallen. Beim Dienstradleasing profitieren Beschäftigte zusätzlich von steuerlichen Vorteilen sowie häufigen Arbeitgeberzuschüssen, die laut Anbieterangaben in vielen Fällen einen erheblichen Teil der monatlichen Kosten abdecken.

Gesundheit als zusätzlicher Faktor

Neben den finanziellen Aspekten spielt auch die gesundheitliche Wirkung eine Rolle. Regelmäßiges Radfahren wirkt sich positiv auf Fitness und Wohlbefinden aus. Studien zeigen zudem, dass aktive Pendler im Schnitt seltener krankheitsbedingt fehlen. Nach Berechnungen des Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung könnten so volkswirtschaftliche Kosten in Milliardenhöhe reduziert werden.

Mehr Flexibilität im urbanen Verkehr

Gerade im Stadtverkehr bieten Fahrräder und E-Bikes praktische Vorteile. Staus, Parkplatzsuche oder eingeschränkte ÖPNV-Verbindungen lassen sich häufig umgehen. Eine Untersuchung der Technischen Universität München zeigt zudem, dass Nutzerinnen und Nutzer von Diensträdern ihr Mobilitätsverhalten nachhaltig verändern: Ein Großteil fährt häufiger Rad und nutzt das Auto entsprechend seltener.

Beitrag zur Verkehrswende

Mit inzwischen mehreren Millionen Nutzerinnen und Nutzern leisten Dienstradmodelle auch einen Beitrag zur Entlastung urbaner Verkehrssysteme. Jedes zusätzliche Fahrrad reduziert potenziell den motorisierten Individualverkehr und damit Emissionen sowie Flächenverbrauch. Gerade in Innenstädten wird dieser Effekt zunehmend relevant.

Wachsender Markt für Dienstradleasing

Dienstradleasing hat sich in den vergangenen Jahren zu einem bedeutenden Segment der betrieblichen Mobilität entwickelt. Mehr als 100.000 Arbeitgeber in Deutschland bieten entsprechende Modelle an. Die steigende Nachfrage zeigt: Angesichts hoher Spritpreise und wachsender Umweltanforderungen gewinnt das Fahrrad – insbesondere mit elektrischer Unterstützung – weiter an Bedeutung.

Mehr Informationen dazu gibt es bei JobRad.

Quelle: PM JobRad
Bild: JobRad