Nach monatelangen Verhandlungen: 107 Mitarbeitende müssen das Unternehmen verlassen
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Nach monatelanger Unsicherheit hat JobRad, der Freiburger Marktführer im Bereich Dienstradleasing, die Details des geplanten Stellenabbaus bekannt gegeben. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, sind nun 107 Mitarbeitende betroffen – deutlich weniger als die ursprünglich im Herbst 2025 angekündigten rund 170 Stellen. Die betroffenen Beschäftigten müssen das Unternehmen bis Jahresende verlassen.

Laut einer Mitteilung von JobRad an die Belegschaft umfasst das Abfindungsprogramm „überdurchschnittliche Konditionen“ und berücksichtigt soziale Aspekte umfassend. Helena Heitzer, die Betriebsratvorsitzende von JobRad Deutschland, bezeichnete die gefundene Lösung in einem Statement gegenüber dem SWR als „tragfähigen Kompromiss, der soziale Verantwortung mit der langfristigen Stabilität des Unternehmens verbindet“. Gleichzeitig bedauerte sie den Stellenabbau und betonte, dass die Verhandlungen intensiv und konstruktiv geführt worden seien.

Stellenabbau als Teil einer strategischen Neuausrichtung

Der Stellenabbau ist Teil einer umfassenden „Transformation“, die JobRad als Reaktion auf die anhaltenden Herausforderungen in der Fahrradbranche einleitet. Seit über einem Jahr kämpft die Branche mit rückläufigen Umsätzen.

JobRad will durch klarere Strukturen, digitale Exzellenz und einen konsequenten Fokus auf Produktqualität die Wettbewerbsfähigkeit stärken und die Grundlage für zukünftiges Wachstum schaffen, wie Geschäftsführer Florian Baur gegenüber dem SWR erklärte.

Florian Baur, CEO der JobRad GmbH

Das Unternehmen betont, dass die Maßnahmen notwendig seien, um sich in einem veränderten Marktumfeld zu behaupten. Die Verhandlungen mit dem Betriebsrat seien nun abgeschlossen, und die Umsetzung der Pläne soll zügig voranschreiten.

Mit Informationen des SWR.

Bild: JobRad