FIDLOCK entwickelt Verschlusslösungen, die Sicherheit, Bedienkomfort und flexible Integration miteinander verbinden.
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Verschlusssysteme müssen je nach Einsatzgebiet unterschiedliche Anforderungen erfüllen. Das Unternehmen FIDLOCK kombiniert dafür magnetische Führung mit mechanischer Verriegelung. Die Technologie kommt unter anderem bei Fahrradzubehör, persönlicher Schutzausrüstung, medizinischen Produkten und modularen Innenraumkonzepten zum Einsatz.

Seit dem Markteintritt in die Fahrradbranche im Jahr 2016 hat sich FIDLOCK mit magnet-mechanischen Halterungen für Fahrradzubehör etabliert. Bekannt ist das Unternehmen insbesondere für Lösungen, mit denen sich Fahrradflaschen ohne klassische Flaschenhalter befestigen und entnehmen lassen. Die Entwicklung der Verschlusssysteme reicht bis ins Jahr 2007 zurück.

Sicherheit und Bedienbarkeit am Fahrrad

Wie unterschiedlich die Anforderungen an Verschlüsse sein können, zeigen Anwendungen im Fahrradbereich. Beim Mountainbike-Kindersitz Shotgun Pro EVO kommt beispielsweise ein FIDLOCK JUNIOR Verschluss am Fünfpunktgurt zum Einsatz. Kinder können beim Anschnallen mithelfen, während sich der Verschluss nur mit einem speziellen Zangengriff und einer definierten Druckkraft öffnen lässt.

Auch bei Fahrradhelmen spielt die Kombination aus einfacher Bedienung und zuverlässiger Funktion eine Rolle. Die FIDLOCK SNAP helmet buckle am MAVIC COMETE SL ermöglicht das Öffnen und Schließen mit einer Hand. Zugleich soll die Konstruktion verhindern, dass Haut beim Schließen eingeklemmt wird.

Bild: Mavic

Die Technologie findet darüber hinaus Anwendung in der persönlichen Schutzausrüstung. Die Airbag-Weste WorkAir von D-Air Lab nutzt den FIDLOCK V-BUCKLE, dessen magnet-mechanischer Aufbau das Anlegen erleichtert und für eine sichere mechanische Verriegelung sorgt.

WorkAir von D-Air

Lösungen für Medizin und Rehabilitation

Neben Fahrradzubehör entwickelt FIDLOCK Verschlusssysteme für medizinische Anwendungen. Die Sprunggelenkorthese MALLEO-CAST® ORGANIC S1 von SPORLASTIC nutzt das Verstellsystem FIDLOCK WINCH. Es ermöglicht eine präzise Anpassung und ein unkompliziertes Nachjustieren, etwa bei Schwellungen oder veränderten Belastungen.

Bild: SPORLASTIC

Auch das Rehabilitations-Exoskelett HANK des Unternehmens GOGOA setzt auf FIDLOCK-Verschlüsse. Sie sollen das Anlegen und Anpassen des Systems vereinfachen, sodass es innerhalb weniger Minuten einsatzbereit ist.

Magnetische Befestigung für modulare Taschensysteme

Ein weiteres Einsatzfeld sind modulare Innenraumkonzepte. Beim FlexPort-Taschensystem von Alphavan ermöglichen die FIDLOCK-Systeme PINCLIP und SNAP, Packtaschen außerhalb des Fahrzeugs vorzubereiten und anschließend mit wenigen Handgriffen zu befestigen.

Bild: Alphavan

Die Verbindung soll die Taschen während der Fahrt sicher halten, Geräusche vermeiden und eine schnelle Entnahme ermöglichen.

Quelle: PM Fidlock