Seit Ende Oktober ist die Erste ihrer Art am Bahnhof in Bietigheim-Bissingen in Betrieb.
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Die Rede ist von innovativen E-Bike-Stationen, die für eine vernetzte Mobilität per Elektrorad in der Region Stuttgart sorgen sollen.

Die nachhaltige Anschlussmobiliät soll für jeden, aber für Pendler natürlich im Besonderen „rund um die Uhr“ zur Verfügung stehen.

Damit soll die letzte Meile auf dem Nachhauseweg gesichert werden, ohne dass der Pendler auf Auto oder Bus angewiesen ist.

E-Bike-Station in Zusammenarbeit mit nextbike realisiert

Im Rahmen des Projektes NETZ-E2Rad, welches Bestandteil des baden-württembergischen Schaufensters „LivingLab BWe mobil“ als Teil des bundesgeförderten Programms „Schaufenster Elektromobilität“ läuft, sollen die E-Bike-Stationen an wichtigen Bahnhaltepunkten von NAMOREG (Nachhaltige mobile Region Stuttgart) aufgestellt werden.

In Bietigheim-Bissingen wurde als Partner hierfür der Dienstleister im Bereich Pedelec-Verleih nextbike gewonnen, der die Station derzeit im Pilotbetrieb betreibt.

Eine Besonderheit stellen die (für Baden-Württemberg aber unverzichtbaren) verwendeten Leih-Pedelecs von Centurion mit dem Bosch-Antrieb dar, die es wohl so nicht an allen nextbike-Stationen in Europa geben dürfte.

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Elf weitere Stationen sollen in den nächsten Jahren gebaut werden. Hierfür gibt es feste Zusagen bereits von Herrenberg, Kirchheim am Neckar, Holzgerlingen, Esslingen, Wendlingen, Plochingen, Filderstadt, Vaihingen an der Enz, Waiblingen, Ludwigsburg und Schorndorf.

Die nächste Station soll wohl voraussichtlich bis zum Jahresende in Vaihingen an der Enz eröffnet werden, wobei sich die Stadt-Oberen nahezu am Vorreiter Bietigheim-Bissingen orientieren.

Einzig der Kauf der E-Bikes soll mittels Leasing vermieden werden, ebenso soll aufgrund der Lage am Vaihinger Bahnhof auf eine Photovoltaik-Anlage mit Stromspeicher verzichtet werden.

Pendler und Radtouristen

Die Station kann zum einen Leih-Pedelecs bereitstellen (in Bietigheim sind es zehn Modelle) und im Weiteren auch Plätze zum Unterstellen des eigenen E-Bikes anbieten.

So kann der Pendler mit dem eigenen oder geliehenen Pedelec zum Bahnhof fahren, das E-Rad dort abgeben oder parken und nach getaner Arbeit abends wieder mit elektrischer Unterstützung heimfahren.

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Zudem eignen sich die Pedelecs für den sonntäglichen Ausflug in der jeweiligen Region, bei denen die Landschaft auf einzigartige Weise erfahren und sich regionalen kulinarischen Genüssen hingegeben werden kann.

Die Tarife sind mit 2€/h fair, noch günstiger für Inhaber eines VVS-Mobilpasses, und auch ein spezieller Nachttarif (2€ von 18-9 Uhr) soll Pendler sowie Radwanderer zur Nutzung einladen.

Weitere Infos zum Thema

Umfänglich über dieses und andere Projekte kann der interessierte Leser sich auf folgenden Seiten informieren: