Was bei modernen Autos längst zur Ausstattung gehört, soll nun auch in Serie beim Pedelec für mehr Umgebungsbewusstsein sorgen: ADO stellt mit Sense 3.0 eine Sensortechnologie vor, die LiDAR, Millimeterwellen-Radar und ein hochpräzises Gyroskop miteinander kombiniert. Das System soll das Verkehrsumfeld kontinuierlich erfassen und Radfahrern helfen, komplexe Situationen früher zu erkennen.
Gerade im urbanen Verkehr treffen Autos, Busse, Lieferfahrzeuge, E-Scooter und Fußgänger häufig auf engem Raum aufeinander. An unübersichtlichen Kreuzungen oder bei eingeschränkter Sicht soll ADO Sense 3.0 Informationen liefern, die über das natürliche Sichtfeld des Fahrers hinausgehen. Dabei setzt ADO auf ein Sensorprinzip, das aus dem Automobilbereich bereits bekannt ist.
Drei Ebenen der Erfassung
Die Funktionsweise gliedert ADO in drei Bereiche. Die Umgebungserkennung erfasst Hindernisse und vorausfahrende Fahrzeuge ebenso wie Verkehrsteilnehmer, die sich von hinten nähern. Die Absichtserkennung berücksichtigt während der Fahrt unter anderem Geschwindigkeit, Trittfrequenz, Streckengefälle und Lenkverhalten.
Hinzu kommt die Gewohnheitserkennung. Sie soll das individuelle Fahrverhalten kontinuierlich berücksichtigen. In Verbindung mit ADOs automatischer Schalttechnologie können die gewonnenen Daten außerdem für die Gangwahl und Kraftübertragung genutzt werden.
Damit geht ADO einen ähnlichen Weg, wie er aus dem Automotive-Segment bereits bekannt ist: Sensoren erfassen die Umgebung, analysieren die Fahrsituation und liefern daraus die Grundlage für Fahrerassistenzfunktionen. Beim Pedelec soll die Technik nun dazu beitragen, Verkehrssituationen früher zu erfassen und die Unterstützung an die jeweilige Fahrsituation anzupassen.
In welchem Modell ADO Sense 3.0 erstmals zum Einsatz kommt, will ADO in den kommenden Wochen bekannt geben. ADO wurde 2021 gegründet und entwickelt E-Falträder sowie kompakte Cargo-Bikes für den urbanen Einsatz.





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