Am 5. November 2026 findet im WECC Berlin erstmals die „towards tomorrow – Cycling Industry Convention“ statt. Das Nachfolgeformat der vivavelo wird gemeinsam von Verbund Service und Fahrrad (VSF), ZIV – Die Fahrradindustrie und Zukunft Fahrrad ausgerichtet. Das Programm ist inzwischen online.
Im Mittelpunkt des Kongresses stehen Zukunftsfragen der Fahrradwirtschaft. Während der Tag zunächst den brancheninternen Herausforderungen und Entwicklungsmöglichkeiten gewidmet ist, richtet sich der Blick am Abend auf die politischen Rahmenbedingungen.
Blick auf Markt und Zielgruppen
Der Vormittag steht unter dem Titel „Einblicke in die Welt von morgen“. Zum Auftakt geht es um den Wirtschaftsstandort Deutschland im globalen Wettbewerb. Anschließend widmet sich der Kongress den neuen Zielgruppen des Fahrrads. Impulse dazu kommen von Burkhard Stork vom ZIV und Robert Follmer vom infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft.
In einer anschließenden Podiumsdiskussion geht es um neue Trends auf dem Fahrradmarkt und die Frage, welche Entwicklung nach Leasing und Gebrauchtmarkt als nächstes an Bedeutung gewinnen könnte. Auf dem Podium sitzen Sven Erger (Rebike), Raimund Gerwing (VSF), Frank Hassler (JobRad), Udo Jankowski (Riese & Müller), Dominique Lellek (Alteos) und Wasilis von Rauch (Zukunft Fahrrad).
Konkrete Handlungsfelder am Nachmittag
Am Nachmittag stehen unter dem Titel „Shaping tomorrow’s bike industry“ konkrete Themen der Branche auf dem Programm. Dazu gehört unter anderem die Zukunft des EPAC-Status. Hierzu ist ein Impuls von KBA-Präsident Richard Damm angefragt. Auch Werkstatt und Service als Zukunftsfaktoren für den Handel werden thematisiert.
Drei parallele Deep Dives beschäftigen sich mit Unternehmensnachfolge und Fachkräftemangel, den Möglichkeiten der Digitalisierung entlang der Wertschöpfungskette sowie bislang übersehenen Zielgruppen. Dabei soll es nicht allein um die Diskussion bestehender Herausforderungen gehen. Ziel ist es, gemeinsame Initiativen und Handlungsempfehlungen zu entwickeln.
Am Abend trifft die Branche auf die Politik
Unter dem Motto „Tomorrow’s economic policy for the cycling industry“ öffnet sich die Veranstaltung am Abend der Bundespolitik. Für eine Keynote mit anschließendem Gespräch ist Bundesverkehrsminister Steffen Bilger angefragt.
Ein Get-together und Dinner mit weiteren Gästen aus Politik und Verbänden schließen den Kongresstag ab. Durch das gesamte Programm führt Moderatorin Alissa Stein.
Die Veranstalter verstehen die Veranstaltung als gemeinsame Plattform der Fahrradwirtschaft. Burkhard Stork, Wasilis von Rauch und Uwe Wöll betonen in ihren Statements insbesondere die Notwendigkeit, brancheninterne Themen gemeinsam anzugehen und zugleich bessere wirtschafts- und verkehrspolitische Rahmenbedingungen einzufordern.
Begleitend zum Kongressprogramm sollen zudem Neuigkeiten aus der Branche präsentiert werden. Unterstützt wird die Veranstaltung von Alteos, assona, Rose Bikes, Schwalbe, ergotech, GLS Bank und linexo.
Tickets für die „towards tomorrow – Cycling Industry Convention 2026“ am 5. November im WECC Berlin sind bereits erhältlich. Mitgliedsunternehmen von VSF, ZIV und Zukunft Fahrrad erhalten ermäßigte Tickets. Das vollständige Programm und die Informationen zu den Referenten sind online verfügbar.
Programm und Tickets bei towards tomorrow.



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