Mehr als ein Drittel der Teilnehmer sieht vor allem bei der sicheren Infrastruktur für den Radverkehr Handlungsbedarf. Auch Räumdienste und sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder werden häufig genannt.
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Was fehlt in deutschen Städten? Dieser Frage ging eine Umfrage auf unserer Website nach, die vom 5. Januar bis zum 5. März 2026 lief. Insgesamt nahmen 144 Leser teil.

Mit 35 Prozent beziehungsweise 125 Stimmen lagen geschützte Radwege deutlich an der Spitze der genannten Wünsche. Damit wurde eine sichere und vom übrigen Verkehr getrennte Infrastruktur für den Radverkehr häufiger genannt als alle anderen abgefragten Maßnahmen.

Auf den weiteren Plätzen folgen der Räumdienst für Fuß- und Radwege mit 20 Prozent beziehungsweise 71 Stimmen sowie Parkhäuser für Fahrräder, die 19 Prozent der Stimmen beziehungsweise 67 Nennungen erhielten. Auch sichere Gehwege wurden mit 15 Prozent und 53 Stimmen vergleichsweise häufig als fehlendes Element in deutschen Städten genannt.

Deutlich weniger Zustimmung erhielten dagegen Maßnahmen zugunsten des Autoverkehrs. Parkplätze für Autos kamen auf sechs Prozent beziehungsweise 21 Stimmen. Es folgten Parkhäuser für Autos mit drei Prozent und 11 Stimmen sowie Fahrspuren für Autos mit zwei Prozent und acht Stimmen. Einen Räumdienst für Autostraßen nannten lediglich vier Teilnehmer, was einem Prozent entspricht.

Das Ergebnis zeigt damit eine klare Tendenz innerhalb der teilnehmenden Leserschaft: Besonders häufig werden Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr sowie sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder vermisst. Die Umfrage ist zwar nicht repräsentativ, gibt aber einen Einblick in die Prioritäten der Leserinnen und Leser unserer Website.

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