Best Innovation ergänzt das Award-Konzept – Jury- und Publikumspreis werden künftig klar getrennt
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Die Einreichungsphase für den Cyclingworld Award 2027 beginnt bereits am 17. August 2026 und damit früher als im Vorjahr. Gleichzeitig entwickelt die Cyclingworld Europe das Konzept der Auszeichnung weiter. Neu ist die Kategorie „Best Innovation“, zudem soll das „Product of the Year“ als höchste Auszeichnung stärker in den Mittelpunkt rücken. Erstmals ist außerdem eine öffentliche Preisverleihung vorgesehen.

Die längere Vorlaufzeit soll den teilnehmenden Unternehmen mehr Zeit für ihre Einreichungen geben und zugleich den Auswahlprozess sowie die organisatorische Vorbereitung verbessern. Für den Award können sowohl Aussteller der Cyclingworld Europe als auch Unternehmen teilnehmen, die nicht auf der Messe vertreten sind.

Zehn Kategorien und neue Auszeichnung für Innovationen

2027 werden die Produkte in insgesamt zehn Kategorien bewertet: Best Cargo Bike, Best Gravel Bike, Best Kids Bike, Best MTB/ATB Bike, Best Race/Road Bike, Best Tour/SUV Bike, Best Urban Bike, Best Fashion & Accessories, Best Parts/Components/Technology sowie erstmals Best Innovation.

Bild: Paul Masukowitz

Bei der neuen Kategorie soll nicht ausschließlich die Entwicklung einer völlig neuen Technologie im Mittelpunkt stehen. Gesucht werden vielmehr Produkte, die gegenüber bestehenden Lösungen einen erkennbar neuen oder wesentlich verbesserten Ansatz bieten und dadurch einen relevanten Mehrwert schaffen. Dieser kann beispielsweise durch eine einzelne Idee oder Funktion entstehen, aber auch durch das Zusammenspiel verschiedener Technologien, Funktionen, Designansätze und Lösungen.

Über alle Kategorien hinweg wird erneut das „Product of the Year“ als höchste Auszeichnung des Awards vergeben.

Fachjury und Publikum entscheiden getrennt

Die Bewertung durch die siebenköpfige Fachjury bleibt ein zentraler Bestandteil des Awards. Ihr gehören Fahrradsicherheits-Experte Dirk Zedler, Nachhaltigkeitsexpertin Dr. Maike Hora, Juryvorsitzender und Transportation Designer Michael Lanz, Bahnrad-Weltmeister Stefan Bötticher, Fachjournalist Jörg Spaniol, Fahrrad-Content-Creatorin Juliane Schumacher sowie Branchenexperte Paul Kefer, Inhaber von Munix Finest Bicycles in München, an.

Bild: Paul Masukowitz

Jury-Mitglied Dirk Zedler beschreibt den Bewertungsansatz so: „Ein gutes Produkt überzeugt heute nicht mehr nur in einer einzelnen Disziplin.“ Entscheidend sei vielmehr das Zusammenspiel von Innovation, Funktion, Qualität und Sicherheit.

Parallel zur Fachjury wird es erneut einen Publikumspreis geben. Die Community stimmt dafür online über ihre Favoriten ab. Die Fachjury vergibt ihre Awards unabhängig vom Ergebnis des Publikumsvotings. Beide Auszeichnungen sollen damit unterschiedliche Perspektiven abbilden: die fachliche Bewertung durch die Jury und die Resonanz des Publikums.

Öffentliche Preisverleihung erstmals am Messetag

Auch bei der Verleihung gibt es eine Neuerung. Erstmals sollen die Awards öffentlich im Rahmen der neunten Cyclingworld Europe verliehen werden. Die Preisverleihung findet am Freitag, dem ersten Messetag, im RheinRiff statt. Die Fachjury kommt bereits am 2. März 2027, dem Messe-Vortag, auf dem Areal Böhler zur finalen Bewertung zusammen.

Die Einreichungsphase läuft vom 17. August 2026 bis zum 10. Januar 2027. Das Online-Voting für den Publikumspreis startet am 24. Januar und endet am 1. März 2027. Die Cyclingworld Europe findet anschließend vom 12. bis 14. März 2027 in Düsseldorf statt.

Die Anmeldung zum Cyclingworld Award 2027 ist über die offizielle Website der Veranstaltung möglich.