Guter Umsatz, 390.000 Fahrräder verkauft und deutlicher Zuwachs im E-Bike-Segment!
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Der österreichische Kinder- und Jugendradhersteller woom hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. Mit einem Umsatz von 149 Millionen Euro (+27 Prozent) sowie 390.000 verkauften Fahrrädern und 140.000 Helmen markiert das Unternehmen das erfolgreichste Jahr seit seiner Gründung. Gleichzeitig wuchs woom nach eigenen Angaben rund siebenmal schneller als der Branchendurchschnitt und erreichte einen historischen Meilenstein von über zwei Millionen verkauften Fahrrädern insgesamt.

Bereits im Juli 2025 überschritt das Unternehmen die Umsatzmarke von 100 Millionen Euro drei Monate früher als im Vorjahr. Bis September lag das Volumen über dem Gesamtumsatz des Jahres 2024. In einem weiterhin angespannten Marktumfeld gelang es woom damit, kontinuierlich Marktanteile auszubauen.

Internationales Wachstum mit starker Dynamik

Der DACH-Raum bleibt mit einem Plus von 41 Prozent das stabile Fundament des Geschäfts. Überproportional entwickelte sich jedoch das internationale Geschäft: Nordeuropa legte um 101 Prozent zu, Großbritannien sogar um 120 Prozent. Auch die Benelux-Staaten trugen mit einem Wachstum von 17 Prozent zur positiven Entwicklung bei.

Die Zahlen unterstreichen, dass sich woom zunehmend als internationaler Anbieter im Premiumsegment für Kinder- und Jugendfahrräder etabliert und dies in einem Markt, der vielerorts noch mit Überbeständen und Kaufzurückhaltung kämpft.

Innovation als Wachstumstreiber

Wachstumstreiber bleibt die hohe Innovationsgeschwindigkeit. 2025 brachte woom mehrere neue Produkte auf den Markt. Dazu zählen die Modellreihe „woom GO“, der „READY“-Kinderhelm sowie das Allround-E-Bike „woom EXPLORE e“, mit dem die Marke ihre Position im Segment kindgerechter E-Mobilität weiter ausbaut.

Ein strategisch bemerkenswerter Schritt erfolgte im Oktober mit der Einführung des selbstbalancierenden Laufrads „woom WOW“. Das Modell richtet sich an Kinder ab neun Monaten und markiert für das Unternehmen den Einstieg in eine neue Produktkategorie. Innerhalb weniger Monate nutzten laut Unternehmensangaben bereits mehr als 15.000 Kinder das neue Produkt.

woom WOW; Bild: woom GmbH/Ivan Bandic

Bemerkenswert ist dabei auch die Ausweitung der Vertriebskanäle: Neben dem klassischen Fahrradfachhandel ist das Modell inzwischen in über 80 spezialisierten Babyfachgeschäften erhältlich. Zusätzlich erfolgt die Präsenz in ausgewählten Warenhäusern wie Steffl in Wien oder dem KaDeWe in Berlin.

E-Bike-Sparte gewinnt an Bedeutung

Im Kontext der strategischen Ausrichtung gewinnt die E-Bike-Sparte weiter an Gewicht. Mit dem „woom EXPLORE e“ reagiert das Unternehmen auf die steigende Nachfrage nach elektrifizierten, kindgerechten Mobilitätslösungen. Während der Gesamtmarkt für Fahrräder 2025 vielerorts stagnierte oder rückläufig war, konnte woom insbesondere im Premium- und E-Segment zusätzliche Impulse setzen.

Ausblick 2026: Fokus auf globale Expansion und E-Mobilität

Für 2026 kündigt woom eine weitere Internationalisierung an. Neben der Festigung der Marktführerschaft im DACH-Raum stehen Großbritannien, die Benelux-Länder und Nordeuropa im Fokus. Zusätzlich soll mit einem neu aufgestellten Führungsteam die Präsenz auf dem US-Markt gezielt ausgebaut werden.

Partnerschaft mit Corratec in Rumänien

Produktseitig plant das Unternehmen weitere Markteinführungen, hauptsächlich im Bereich kindgerechter E-Mobilität sowie im Zubehörsegment. Ziel bleibt es, Familien über die gesamte Kindheit hinweg zu begleiten vom ersten Laufrad bis zum Jugend-E-Bike.

Mit dem Rekordjahr 2025 setzt woom in einem herausfordernden Marktumfeld ein deutliches Zeichen: Spezialisierung, Innovationskraft und internationale Skalierung können selbst in schwierigen Branchenphasen zu überdurchschnittlichem Wachstum führen.

Weitere Informationen unter: www.woom.com/de.

Quelle: PM woom GmbH
Bilder: woom GmbH