Decathlon setzt seine Expansion in hochfrequentierten urbanen Räumen fort und testet in Berlin zwei weitere kompakte Store-Formate. Beide Filialen sollen im Dezember eröffnen: Am 12.12. in den Spandau Arcaden, gefolgt vom Berliner Hauptbahnhof am 19.12.2025. Mit dem Standort am Hauptbahnhof erreicht Decathlon die Marke von zehn Filialen in der Hauptstadtregion.
Kompakte Formate für Pendlerströme und urbane Mobilität
Die neuen Standorte sind Teil einer breiteren Strategie, die das Unternehmen bis 2027 auf mindestens 150 Filialen wachsen lassen soll. Im Fokus stehen Flächen, die von Pendler:innen, Reisenden und Anwohner:innen stark frequentiert werden – ein Ansatz, der insbesondere für Alltagsmobilität und spontane Besorgungen relevant ist.
Am Berliner Hauptbahnhof entsteht auf rund 500 m² ein Store, der die täglich etwa 330.000 Besucher:innen des Verkehrsknotens adressiert. Besonders bemerkenswert: Die Filiale wird auch sonntags von 10 bis 20 Uhr geöffnet sein. Damit positioniert sich Decathlon als einziger Sportartikelhändler der Stadt mit regulärer Sonntagsöffnung – ein Angebot, das gerade für Reisende oder mobile Berufspendler zusätzliche Flexibilität schafft.
In den Spandau Arcaden eröffnet eine weitere kompakte Filiale auf mehr als 400 m². Der Standort profitiert von der Nähe zu ICE-Anbindung und Fußgängerzone. Ergänzend installiert Decathlon im Center Abholstationen („Locker“), die den schnellen Zugriff auf online bestellte Produkte erleichtern.
„Labore für urbane Kundschaft von morgen“
Decathlon sieht die kompakten Stores als Schlüsselbaustein einer flexiblen Expansionsstrategie. Während große Partnerfilialen wie in Nürnberg bis zu 3.000 m² einnehmen, dienen die City-Formate als modulare Ergänzung in urbanen Zentren. Sie bieten kuratierte Sortimente für Stadt- und Reisesportarten, verknüpft mit umfassendem Omnichannel-Zugang über App und Terminals.
Laut Unternehmensführung fungieren die kleineren Läden als „Labore“ für zukünftige urbane Konzepte. Der Hauptbahnhof wird dabei als möglicher „Gamechanger“ gesehen – auch wegen seines erweiterten Zeitfensters und der starken Pendlerfrequenz.
Blick nach vorn: Leipzig als nächster Knotenpunkt
Das Konzept soll 2026 weiter ausgebaut werden. Bereits in Planung ist ein weiterer Kompakt-Store am Leipziger Hauptbahnhof. Ähnliche Formate existieren bereits in Potsdam und München (Stachus).
Einordnung: Decathlons Formatlandschaft
Der Händler setzt seit Jahren auf unterschiedliche Store-Typen, zugeschnitten auf Lage und Zielgruppe. Multisport-Stores (1.000–8.000 m²): klassische, großflächige Häuser mit Testzonen. City- und Mall-Formate (ca. 300–1.000 m²): kompakte, hochfrequente Standorte – darunter die neuen Berliner Filialen. Spezialisierte Stores (400–800 m²): fokussiert auf einzelne Sportarten, etwa der Radsport-Shop-in-Shop „Van Rysel“ in Köln.
Für die urbane Mobilität und den Alltag vieler Berliner bedeutet das: mehr Auswahl und Services in direkter Nähe zu wichtigen Verkehrsknoten – und ein weiterer Schritt hin zu einem omnipräsenten Sport- und Mobilitätsangebot im Stadtraum.
Mehr Details unter: www.decathlon.de.





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