50 Jahre Marke, aber Überbestände und Marktschwäche zwingen zum Umdenken
1 min Lesezeit

Die US-amerikanische Fahrradmarke Trek sieht sich aktuell mit einer Reihe schwerer wirtschaftlicher Herausforderungen konfrontiert. Wie Escape Collective berichtet, verzeichnete das Unternehmen bis zum 12. Januar über eineinhalb Jahre hinweg tägliche Verkaufskennzahlen, die durchgehend rückläufig waren. Erst an diesem Tag zeigte das interne Dashboard erstmals wieder grüne Zahlen: ein Lichtblick, der jedoch nur kurz währte, da zeitgleich Mitarbeiter zu Homeoffice aufgefordert wurden und eine umfassende Entlassungswelle angekündigt wurde.

Trek Bicycle, welches im Jahr 2026 sein 50-jähriges Bestehen feiert, kämpft demnach gleichzeitig mit Überbeständen, einer Struktur, die auf einen Markt ausgelegt war, der heute nicht mehr existiert, sowie steigenden Schulden- und Finanzierungskosten. Weitere Belastungen ergeben sich durch internationale Zollregelungen, anhaltenden Preisdruck und einem schwindenden Markenprestige in wichtigen Produktkategorien.

Ein Insider, der bis zu den aktuellen Entlassungen bei Trek tätig war und gegenüber dem Escape Collective anonym bleiben wollte, beschreibt die Situation folgendermaßen: „Wir hatten vor zwei Jahren so viele Lager eröffnet, um die zusätzlichen Bestände unterzubringen, und mussten dafür erheblich Kredite aufnehmen, um die Mietverträge zu finanzieren.

Dieses Bild deckt sich angeblich mit Beobachtungen mehrerer Branchenquellen, die Escape Collective über Monate zu den Herausforderungen der Fahrradindustrie befragt hatte: Überbestände und ein allgemeiner Marktrückgang sind weiterhin die Kernprobleme, während die gebundene Kapitalmenge in diesem Inventar die Lage für Trek zu einer akuten Krise werden lässt.

Lest jetzt die gesamte Story bei den Kollegen von Escape Collective.

Via Ronan McLaughlin vom Escape Collective.

Bild: TREK