Tour de Mongolia - Mit dem S-Pedelec mit Boschantrieb quer durch die Mongolai.
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Ein sehr interessantes Projekt ist bereits am 25. Juni 2012 gestartet.

Nach der ersten erfolgreichen Tour im Jahre 2011, bei welcher die Gründer von Pedelec Adventures mit dem Pedelec bereits durch die Sahara gefahren sind, haben sie sich diesmal etwas noch Größeres vorgenommen.

Diesmal geht es mit dem S-Pedelec und Solaranhänger durch die Mongolei. Bewähren sich dabei die Komponenten?

Das Team der „Tour de Mongolia“

Zum zweiköpfigen Team der Tour de Mongolia gehört zum einem die Fachjournalistin Susanne Brüsch, welche sich schon 15 Jahren mit dem Thema Elektromobilität auf zwei Rädern beschäftigt. Dabei ist sie so wohl als Journalistin in den Hauptmedien der Fahrradbranche aktiv, als auch als Beraterin der Industrie.

Sie war es auch, welche den Begriff Pedelec quasi erfunden hat, indem sie ihn erstmals 1999 in ihrer Diplomarbeit verwendete (Quelle: Wikipedia). Ihr Fachwissen erwarb sie vor allem durch Ihre Mitarbeit beim LEV-Pionier ExtraEnergy.

Das zweite Teammitglied ist Ondra Veltrusky, welcher bereits als Schüler Abenteuerreisen organisiert und geplant hatte und es bis heute fortführt. Der studierte Sozialwissenschaftler fungiert als Expeditionsleiter der Tour. Dabei kann er seine Erfahrungen mit anderen Kulturen und seine Kenntnisse über das Überleben in der Wildnis voll einbringen.

Beide zusammen haben mit dem Projekt Pedelec Adventures eine Möglichkeit gefunden, atemberaubende Reisen per Pedelecs und E-Bikes auszugestalten, welche zudem auch in nicht alltäglichen Urlaubsländern stattfinden.

Dabei folgen diese Reisen nicht dem Selbstzweck, sondern dienen dem Test von Mensch und Maschine sowie als Demonstration für die Leistungsfähigkeit heute schon bestehender Systeme. Zugute kommt den beiden dabei die absolute Begeisterung für die neue Elektromobilität auf zwei Rädern.

Zwei verschiedene S-Pedelec auf Bewährungsprobe

Das verwendete Kreidler Mountain-Bike wurde extra von Cycle Union für die Tour aufgebaut und ist bisher nicht im Handel erhältlich. Der Bosch-Antrieb wurde dabei ähnlich wie bei manchen Haibikes oberhalb des Tretlagers angebracht und somit ist das S-Pedelec mit der maximalen Bodenfreiheit ausgestattet.

Das Delite touring von Riese und Müller ist dagegen bereits schon im Handel erhältlich und erfreut sich hoher Beliebtheit bei der Kundschaft. Voll gefedert ist es prädestiniert für den rauen Einsatz in der Mongolei. Auch hier kommt ebenfalls der schnelle Bosch-Antrieb mit der Drive Unit 45 zum Einsatz.

Solaranhänger als Stromtankstelle

Für die Energieversorgung und den Lastentransport sind an beiden Rädern jeweils Fahrradanhänger mit Solarmodulen angebracht, so dass die elektrischen Geräte bei Notwendigkeit auch „ohne Steckdose“ wieder aufgeladen werden können. Bei der Durchquerung der Mongolei mit dem S-Pedelec sind die beiden wirklich auf die mobile Stromversorgung angewiesen, da doch zu weite Strecken zwischen den zivilisierten Ortschaften zurückzulegen sind.

25. Juni 2012: Es geht los…

Nach Schulungen bei Bosch, um Reparaturen am Antrieb selbst durchführen zu können und einem Testlauf auf der Schwäbischen Alb geht es Ende Juni endlich auf die spannende Tour. Als das ganze Equipment endlich in Ulan Bator angekommen ist, können die beiden mit ihren S-Pedelec endlich starten.

Ein Härte-Test für die Bikes und die Fahrer durch eine einsame und abgelegene Landschaft beginnt…

…wir berichten dann weiter im nächsten Teil.

Folgen Sie dem Pedelec-Adventures Team doch auf Twitter. Dort erfahren Sie zuerst, was die zwei gerade erleben: @pedelecadv

Oder stöbern sie auf der Webseite zur Tour. Die beiden versuchen diese regelmäßig zu aktualisieren und mit atemberaubenden Bildern zu bestücken. Jetzt die Tour de Mongolia – Webseite besuchen.