Der Radfernweg Mönchsweg führt von Bremen bis Puttgarden auf Fehmarn und verbindet dabei mehr als 100 Kirchen, Kapellen und Klöster. Diese historischen Orte geben Einblicke in die Christianisierung Norddeutschlands, mittelalterliche Klostergeschichte, Reformation und Wiederaufbau. Der Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September 2026, bietet Gelegenheit, einige der Stationen entlang der Route zu besuchen.
Bereits am Startpunkt in Bremen liegt mit dem St. Petri-Dom eines der bedeutenden kirchlichen Bauwerke Norddeutschlands. Der erste Dom wurde dort bereits 789 geweiht, während der heutige Bau im Kern aus dem 11. und 12. Jahrhundert stammt.
Zum Tag des offenen Denkmals öffnet der Dom ab 10 Uhr. Neben einer Foto-Rallye und einer Führung zu den verschiedenen Gewölbeformen stehen am Nachmittag zwei Kurzkonzerte an den Orgeln auf dem Programm.
Auch entlang des weiteren Weges finden sich zahlreiche historische Zeugnisse. In Zeven erinnern die romanische St.-Viti-Kirche und die ehemalige Klosteranlage an die mittelalterliche Geschichte des Ortes. In Stade prägen die Kirchen St. Cosmae et Damiani und St. Wilhadi das Stadtbild. In der Klosteranlage Harsefeld wird die Geschichte der ehemaligen Benediktinerabtei unter anderem durch eine Ausstellung vermittelt. Erhalten sind dort außerdem Reste der Klosteranlage, eine Kapellenruine sowie der historische Amtshof mit Klosterkeller.
Nach der Elbquerung führt die Route nach Schleswig-Holstein. In Glückstadt gehört die Stadtkirche zu den historischen Zeugnissen der planmäßig gegründeten Stadt.
In Itzehoe bilden die St.-Laurentii-Kirche, die Gruft und das Adelige Kloster ein historisches Ensemble. Der gotische Kreuzgang stammt aus dem Jahr 1256, die heutige barocke Kirche wurde zwischen 1716 und 1718 errichtet. Am 13. September kann das Ensemble von 10 bis 16 Uhr besichtigt werden.
Die Kirchen und Klöster bilden damit einen wesentlichen Teil der Geschichte des Mönchswegs. Der Tag des offenen Denkmals lenkt den Blick gezielt auf diese historischen Stationen. Für Radreisende bleibt die Geschichte entlang der rund 530 Kilometer langen Strecke jedoch das ganze Jahr über präsent.
Mehr Informationen unter: www.moenchsweg.de.










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