Die B2B-Tour wurde positiv beendet
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Beim unserem letztem Bericht über die diesjährige e2rad-Tour, die die Teilnehmer vom Bodensee nach Berlin führen soll, waren die Protagonisten nach drei Etappen schon in Regensburg angekommen.

Wie es sich für den April gehört, hatten die Radler natürlich mit allerlei Wetterkapriolen zu kämpfen und außer mit der Strecke auch mit andauerndem Dauerregen.

So erklärte einer der Teilnehmer auch den bekannten Spruch „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“ als unwahr, da es aus seiner Sicht definitiv auch schlechtes Wetter gibt, bei dem man trotz Kleidung schutzlos ist. 😉

Etappe 4: Regensburg nach Bayreuth

Der Regen von der letzten Etappe verfolgte die Elektroradler auch auf ihrem Weg nach Bayreuth. Zwar gab es auch einmal trockene Abschnitte und sogar Sonnenschein, aber schon nach kurzer Zeit kündigte sich neuer Regen durch beginnendes Nieseln an.

Die drittschwerste Etappe, die sich bei mittlerem Höhenprofil über 150 Kilometer hinzog, bot für die Truppe auch einige Hindernisse auf der Strecke. So versperrte eine Herde Schafe den Radlern den Weg und der Streckenverlauf sorgte schließlich dafür, dass einige Teilnehmer ganz schön Akku sparen mussten, wollten sie denn gemeinsam am heutigen Ziel ankommen.

Trotz allen Widrigkeiten kamen die E-Biker schließlich glücklich und zufrieden in Bayreuth an und wurden mit allerlei Köstlichkeiten für ihre Mühe belohnt.

Hier ein Rückblick per Video von e2rad:
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Etappe 5: Bayreuth nach Gera

Bei etwas besserem Wetter ging es am nächsten Morgen um 8 Uhr von Bayreuth los — das Ziel der heutigen Etappe lag im 159 Kilometer weit entfernten Gera.

Über Bad Lobenstein, wo das Team sich mittags stärkte ging es durch das schöne Thüringen und mit einem weiteren Stopp nachmittags gelangte man schließlich ans Ziel.

Das Video zeigt schön den Ablauf dieser Etappe:
https://www.youtube-nocookie.com/embed/kv5jrSeMRc0

Etappe 6: Gera nach Dresden

Die nächste Strecke sollte mit 177 Kilometern die längste der gesamten B2B-Tour sein und führte die Truppe von Gera bis nach Dresden. Mittagspause war in Leisnig geplant.

Auch blieben die Tourteilnehmer nicht vor Regen verschont, wurden aber schon aufgrund der schönen Landschaft wieder entschädigt und gelangten planmäßig nach Dresden.

Etappe 7: Dresden nach Cottbus

Nach dem Start mit dem obligatorischen Foto vor der Frauenkirche in Dresden ging es bei schönem Regenwetter 😀 wieder weiter Richtung dem vorletztem Etappenziel.

Trotz ein paar kleineren Pannen kam man durch das Lausitzer Braunkohlerevier, welches Eindruck bei den Teilnehmern hervorrief, und die Strecke führte dann auf immer flacheren Strecken zum Ziel des Tages: Cottbus. Dort wartete das Begleitteam schon mit Stärkung auf die Pedelec-Fahrer.

Letzte Etappe 8: Von Cottbus nach Berlin

Die letzte Etappe rief neue Kräfte bei den meisten Teilnehmern hervor und so startete man um 8 Uhr zum Ziel der B2B-Tour nach Berlin.

Über Halbe, wo die Mittagspause stattfand, gelangte die E-Bike-Truppe bei besserem Wetter und über den berühmten Gurkenradweg nach Berlin.

Leider gab es unterwegs einen kleinen Zwischenfall, als ein Pedelec-Fahrer des Teams Glasscherben ausweichen wollte und so auf einen Pfosten fuhr. Nach einem kurzen Krankenhausaufenthalt konnte er aber später wieder mit zurück nach Friedrichshafen.

Die Entschädigung wartete trotzdem dann nicht nur per reichhaltigem Abendessen und den Sehenswürdigkeiten der deutschen Hauptstadt. Auch mit dem Abgeordnetem Dr. Schockenhoff und Anette Groth konnten sich e2rad-Teilnehmer treffen und mit ihnen über Elektromobilität und Verkehr diskutieren.

Fazit

Eine prima Leistung, die alle Teilnehmer des B2B-Tour da hingelegt haben, indem sie 1150 Kilometer bei oft sehr unangenehmen Wetter zurücklegten. Unser Glückwunsch geht an alle Teilnehmer der Tour! 🙂

Viel Regen, wobei oft nur 5° Celsius herrschten und mit Strecken bis zu 170 Kilometer saßen die Protagonisten insgesamt 60 Stunden im Sattel und überwanden während der gesamten Tour 8.000 Höhenmeter.

Hätten Sie das auch ohne Elektroantrieb so gut geschafft?