COBI, der Entwickler der ersten smarten Steuerzentrale für Fahrräder und E-Bikes, schließt seine erste Finanzierungsrunde ab, die gleichzeitig eine der größten Kapitalerhöhungen eines Bike-Start-Ups in Europa darstellt.
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Die Kapitalgeber Capnamic Ventures, Iris Capital und Creathor Venture unterstützen das Unternehmen hierbei mit knapp vier Millionen Euro. Auch diverse Privatinvestoren aus der Seed-Finanzierungsrunde haben sich erneut beteiligt.

Das StartUp COBI wird die neue Finanzkraft in die Produktion, aber auch in den Aufbau von Vertrieb, Kundenservice und das Marketing investieren.

Das Produkt von COBI, dem ersten modular aufgebauten System zur digitalen Aufrüstung für Fahrräder und E-Bikes, soll den Fahrradfahren den digitalen Komfort zur Verfügung stellen, den man bereits aus dem Automobilsektor kennt.

So wird die smarte Steuerzentrale COBI als Halterung für ein Smartphone, auf dem die zugehörige App installiert ist, am Lenker befestigt.

©Tomy Badurina

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Weiter gehört zum innovativen System ein Vorder- und Rücklicht und ein Daumen-Controller, mit dessen Hilfe sich das COBI-System steuern lässt. Mittels eigener Batterie wird die smarte COBI-Zentrale mit Strom versorgt, alternativ steht auch ein Anschluss an einen Dynamo oder die E-Bike-Batterie zur Verfügung.

Über 100 Funktionen haben die Macher in ihr smartes Produkt integriert, darunter ein Navigationssystem, Bremslicht, Diebstahlsicherung und diversen Online-Diensten, die das Radfahren durch die Vernetzung intelligenter machen können.

Schon ab 159 Euro ist das System für alle Fahrräder im Vorverkauf erhältlich, zusätzlich steht Herstellern eine B2B-Version für die OEM-Integration zur Verfügung.

Andreas Gahlert, Gründer und CEO von COBI, freut sich über das frische Kapital:

Die Entwicklung und Vermarktung von Consumer-Hardware-Produkten wie COBI ist kapitalintensiv – vor allem, wenn das Produkt höchsten Qualitätsstandards entspricht. Daher freuen wir uns, dass uns drei renommierte Venture-Capital-Unternehmen beim Start der Serienproduktion unterstützen. Unsere Kunden können sich freuen. Bereits ab Herbst können Fahrräder mit COBI in Smart-Bikes umgewandelt werden.Andreas Gahlert

Auch die Geldgeber sehen die Zukunft für COBI positiv, wie Christian Siegele, Managing Partner bei Capnamic, feststellt:

Wir schätzen Macher wie Andreas Gahlert. Er hat uns mit seinem innovativen Konzept, aber auch durch seine Persönlichkeit überzeugt. Mit COBI beteiligen wir uns an einem neuartigen und spannenden Projekt. Wir sind überzeugt, dass viele Fahrräder bald smart unterwegs sein werden.Christian Siegele

Der Gründer von COBI, Andreas Gahlert, kann auf eine langjährige Erfahrung im Digitalbereich zurückblicken. Vor COBI hatte er die Agentur „Neue Digitale“ aufgebaut und später an Razorfish, einer Agentur für digitales Marketing verkauft. Im Anschluß hat er in seiner Funktion als Deutschland-Geschäftsführer bei Razorfish unter anderem Audi hinsichtlich dem Thema „Connected Driving“ beraten.

©Tomy Badurina

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Pawel Schapiro, Investment Manager bei Creathor Venture glaubt fest an das Unternehmen:

COBI ist ein einzigartiges Projekt mit großem Potenzial. Wir glauben, dass die Mobilität der Zukunft ökologisch und vernetzt sein wird. Fahrräder und E-Bikes werden hier eine wichtige Rolle spielen und COBI bietet die richtige Plattform dafür.Pawel Schapiro

Das Unternehmen COBI wurde 2014 in Frankfurt am Main gegründet und wird dieses Jahr auch auf der EUROBIKE mit einem eigenen Stand vertreten sein. Bereits im Dezember vergangenen Jahres hat das StartUp für großes Aufsehen bei Kickstarter gesorgt, als man mit 400.000 Dollar die zweit-erfolgreichste Crowdfunding-Kampagne eines Bike-Tech-Projektes abschloss. Die eigenen Erwartungen der Gründer wurden damit um ein Vielfaches übertroffen.

Ab Herbst 2015 sollen die ersten COBI-Einheiten ausgeliefert werden. Weitere Informationen zum System und auch die Möglichkeit zur Vorbestellung findet man auf cobi.bike.

Quelle: PM COBI