Der Hersteller Cannondale ergänzt seine bereits zur Eurobike 2014 vorgestellte Reihe Contro-E um ein Speed-Pedelec. Das Contro-E Speed ist zugleich das erste S-Pedelec von Cannondale überhaupt.

Im Rahmen der gerade erst zu Ende gegangenen Berliner Fahrradschau stellte Cannondale das erste schnelle Pedelec der Marke vor. Es integriert sich in die Contro-E Linie des US-amerikanischen Herstellers und schließt diese nach oben ab.

Das Cannondale Contro-E Speed ist mit dem Performance Line Speed Antrieb von Bosch eBike Systems ausgestattet und unterstützt den Fahrer bis zu einer Geschwindigkeit von 45 Stundenkilometer. Damit empfiehlt sich das neue Modell für Pendler, die oft eine längere Strecke zuverlässig mit dem Pedelec zurücklegen möchten.

Optisch weiß das neue Contro-E Speed zu gefallen, denn die Linienführung und die Integration der Komponenten wirkt harmonisch und auf das Wesentliche reduziert. Der hinsichtlich Schwerpunkt günstig positionierte Bosch-Akku am Unterrohr mit 400 Wattstunden fügt sich dabei bestens ins Gesamtbild ein.

Das neue S-Pedelec von Cannondale ist mit Laufrädern in 26 Zoll ausgestattet und bietet daher ein überragendes Handling, welches sich mit einmaligem Komfort und Kurvengrip paart. Daran sind auch die breiteren Reifen Modell Big Ben von Schwalbe nicht unbeteiligt.

cannondale_controe_speed

Auch die Vorderradfederung trägt hier ihren Teil dazu bei, denn Cannondale verbaut hier die Headshok Fatty DL50, die mit ihrer hohen Steifigkeit zu einer außergewöhnlichen Fahrstabilität beitragen soll.

Mit dem 350 Watt starken Antrieb von Bosch und der durchdachten Ausstattung bietet sich das neue schnelle E-Bike Pendlern oder zukunftsorientierten Menschen an, die das Fahrzeug für die täglichen Fahrten zur Arbeit bzw. zu weiter entfernten Zielen benötigen, ob nun in der Stadt oder auf dem Land.

Auch hinsichtlich einer praxisgerechten Ausrüstung hat der Hersteller aus den USA seine Hausaufgaben gemacht. So hat Cannondale das Frontlicht so in der speziellen Konsole im Lenkervorbau integriert, dass eine optimale Ausleuchtung der Straße möglich wird.

In der besagten SI-Konsole findet auch die Intuvia-Einheit des Bosch-Systems seinen geschützten Platz, so dass diese sich harmonisch in das Gesamtbild integriert. Ein Beschädigung bei einem Sturz etc. wird hier wirkungsvoll vorgebeugt.

Cannondale verbaut hier den 2015er Bosch Performance Motor in der Speed Version, der eine kraftvolle Beschleunigung in allen Lebenslagen bietet und mit einer hervorragenden Regelung überzeugen kann. So fügt sich auch das Contro-E Speed nahtlos in die Reihe der durchdachten und performanten E-Bikes von Cannondale ein.

cannondale_contro-e_speed

Auch beim Hinterbau des Contro-E Speed gibt es Besonderheiten. Hier sind die Streben von vornherein so ausgeführt, dass beispielsweise die Radtaschen mit dem QL3-System von Ortlieb direkt daran befestigt werden können — eine zusätzliche Halterung ist nicht notwendig, da die benötigten Haken bereits integriert sind.

Dazu sagt Marcel Geurts, Senior E-Bike Product Manager der Cycling Sports Group:

Das Contro-E Speed vereint die Leichtigkeit eines Fahrrads mit der Kraft, die man auf einem Motorrad spürt, und führt so das Grundkonzept des Contro-E zu ganz neuen Höhen. Das Endergebnis ist nicht weniger als eine Revolution der Fortbewegung auf dem Rad.Marcel Geurts

Weitere Ausstattungsdetails umfassen natürlich die S-Pedelec typischen Komponenten wie Rückspiegel, Nummernschildhalter, aber auch Seitenständer, Gepäckträger und Faltschloß. Als schaltung greift der Hersteller auf die Shimano XT zurück, während für die kräftige Verzögerung hydraulische Magura MT4e Scheibenbremsen zum Einsatz kommen.

Das neue Cannondale Contro-E richtet sich besonders an trendsichere Pendler, die mit Stil zur Arbeit fahren möchten. Das S-Pedelec mit dem harmonischen, aufgeräumten Design ist demnächst zu einem Preis ab 3.799 EUR verfügbar.

Die gesamte Modellpalette von Cannondale finden Sie in dem hier eingebunden Katalog für 2015:

Weitere Informationen gibt es auch auf der neuen Microsite zur Cannondale E-Series 2015.

via: Androgon
Bilder & Video: Cannondale