Graffiti oder StreetArt? Auf E-Bikes mit Shimano Steps verschiedene Hidden Places in Berlin entdecken
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Vergangene Woche lud Shimano nach Berlin, um den neuen Shimano Steps E-6100 Antrieb in passender Umgebung vorzustellen. Wir waren mit von der Partie und haben uns mit zahlreichen Bloggern und Influencern auf eine besondere Graffiti- und StreetArt-Tour durch Berlin begeben.

Die Tour war Teil einer Serie, die Shimano in 2018 auch in anderen europäischen Metropolen wie Paris, Amsterdam, London oder Oslo durchführte. Welche Vorteile Pedelecs besonders im urbanen Raum besitzen, sollten die Teilnehmer in Berlin selbst „erfahren“.

Als Treff- und Ausgangspunkt für die Tour hatte man die „Urban Spree Gallery“ in Berlin-Friedrichshain auserkoren. Auf über 1.700 Quadratmetern inmitten eines ehemaligen Reichsbahnausbesserungwerkes (RAW) befinden sich hier Künstlerresidenzen, ein Kunstladen und ein großer Biergarten, in welchem oft DIY-Workshops, Konzerte oder Ausstellungen stattfinden.

Die Shimano Steps E-6100 Testflotte im Urban Spree Berlin

Passend für die Vorstellung eines urbanen Antriebssystems für E-Bikes, wie wir finden. Moderne E-Bikes und moderne Kunst in einem hippen, künstlerischen Ambiente: das hat schon was und sorgte auch bei den Teilnehmern für Begeisterung.

Vorstellung Steps E-6100 Antrieb; Bild: Michael Romacker

Bevor es so richtig los ging, stellten Michael Wild und Marko Kienle von der Shimano-Vertretung Paul Lange & Co. den Anwesenden aber den neuen Antrieb aus Japan im Detail vor. Danach konnte man sich mit Equipment für die Tour eindecken, darunter den aktuellen Shimano Explorer Tokyo II Rucksack mit 17 Litern Fassungsvermögen, den urbanen Fahrradhelm Lazer Armor Urban Fahrradhelm oder der FUJIfilm Instax, die dem Trend zurück zur Sofortbildkamera frönt.

Tiefeinsteiger mit Shimano Steps E-6100 Antrieb, Inter-5-Nexus Nabe und Di2-Steuerung

Verschieden ausgestattete Pedelecs standen zur Auswahl bereit. Wir haben uns für ein Tiefeinsteiger-Modell mit Di2-Schaltung in Verbindung mit der neuen Shimano Inter-5-Nexus Nabenschaltung entschieden, eine Kombination, die perfekt die Anforderungen für die Tour in der Stadt erfüllen dürfte.

Die speziell für Pedelecs ausgelegte Neuentwicklung bietet 5 Gänge, die eine Gesamtspreizung von 263 % ergeben und für die Anwendung im E-Bike ausreichen dürfte. Bei der Ausstattung mit Di2 ist eine praktische Automatikschaltung und ein automatisches Herunterschalen in einen vorgewählten Anfahrgang beim Halt an Ampeln verfügbar.

David erklärt vorab, wie die Tour ablaufen soll

Als Guide kam David Baumgarten zum Einsatz, der mit seiner „The Hidden Path„-Tour andere Seiten von Berlin vorstellt, die sich abseits der Trampelpfade von Touristen befinden. Als Insider kennt er die Graffiti- und StreetArt-Szene aus dem Effeff und kann zu den verschiedensten Kunstwerken spannende Geschichten erzählen.

Los geht’s; Bild: Michael Romacker

Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen ging es dann nach einer kurzen Einführung in den Ablauf der Tour auch schon los und auf die oft mit Autos überfüllten Straßen in Berlin-Friedrichshain.

Nach kurzer Fahrt erfolgte schon der erste Stop an einem Graffiti-Kunstwerk, dessen Entstehung Guide David dann ausführlich erklärte.

David erklärt den Unterschied zwischen Graffiti und StreetArt

Das hier ist Graffiti

Weiter ging es dann durch Friedrichshain, um die East Side Gallery auf dem letzten Stück erhaltener Berliner Mauer anzusehen. Zur hier gezeigten StreetArt hatte Stadtführer David Einiges zu erzählen, auch dass hier manche Neubauten vielen Berlinern ein Dorn im Auge sind.

Mit Guide David an der East Side Gallery

Es geht weiter durch Berlin Friedrichshain…

…immer weiter…

Weiter ging es zur Schillingbrücke, von wo man ein Kunstwerk betrachten durfte, welches aber als Auftragsarbeit im Rahmen der „Go Forth“ Kampagne von Levi’s entstanden ist. Anders als viele andere andere StreetArt Kunstwerke wurde dieses aber nicht mit Farbe angebracht, sondern in den zuvor weiß gestrichenen Putz der Hauswand eingearbeitet.

Schaut man auf die andere Seite, hat man einen schönen Blick auf das Wahrzeichen Berlins, dem Fernsehturm und die zahlreichen Locations an der Spree.

Nur ein kurzes Stück um die Ecke auf der anderen Seite des Flusses war neben einem weiteren Kunstwerk an der Berliner Eisfabrik auch in Kreuzberg weitere sehr interessante Stücke zu betrachten. Hier gesellten sich wie selbstverständlich illegale zu legalen Kunstwerken.

Vorbei am letzten besetzten Haus in Berlin…

…zu vereinter legaler und illegaler Kunst an einer Hausrückwand in Kreuzberg.

Der neue Shimano-Antrieb stellte im Zusammenspiel mit der neuen Inter-5-Nexus Nabe und der Di2-Schaltung seine Stärken im Stadtverkehr heraus. Überlasst man dem System komplett die Schaltung, hat man genügend Zeit, sich um die oft aggressiven Autofahrer und den vollgeparkten Radweg zu kümmern, so dass man heil durch die pulsierende City gelangen kann.

Weiter ging es für uns in den Treptower Park, um eine Ehrenrunde rund um das sowjetische Ehrenmal zu drehen. Hier, auf den zahlreichen Geraden im weitläufigen Park, konnte man den Shimano Steps E-6100 Antrieb auch leicht mal über die 25 km/h Schwelle bringen und so die gute Entkopplung des Motors ausprobieren.

Sowjetisches Ehrenmal im Treptowerpark

Macht sich besonders gut mit Pedelec im Vordergrund; Bild: Michael Romacker

Nach einer kurzen Bekanntschaft mit der Berliner Polizei, die mehrere unserer Teilnehmer auf das Radfahrverbot im Park hinwies, ging es wieder in Richtung Friedrichshain, wo im Michelberger Hotel eine leckere Mahlzeit auf uns wartete.

Die Stärkung wartet schon…; Bild: Michael Romacker

So gestärkt, ging es auf den kurzen Weg zurück am Warschauer Bahnhof vorbei in die Revaler Strasse, wo die Tour wieder am Ausgangspunkt endete. Was für ein tolles Erlebnis, Berlin auch einmal von einer anderen Seite kennenzulernen! Danke an Shimano für die Einladung, an David für die „andere“ Tour und an Michael Romacker für die einzigartigen Fotos.

Gruppenbild mit Steps E-6100; Bild: Michael Romacker

Disclaimer: Wir wurden von Shimano zur StreetArtTour nach Berlin eingeladen, wobei das Unternehmen die Kosten für den Hin- und Rückflug übernahm, für die Verpflegung während der Veranstaltung sorgte und natürlich die Pedelecs mit Steps E-6100 Antrieb stellte. Auf unsere Berichterstattung oder Meinung hat dies keinen Einfluss.

Bilder: s. Kennz.