Mit dem Echo Pro bringt das niederländische Start-up headfirst einen neuen Fahrradhelm auf den Markt, der Sicherheit, Tragekomfort und Design gleichermaßen in den Fokus rückt. Der Helm ist ab Juli 2026 für 169 Euro erhältlich und richtet sich insbesondere an Menschen, die im Alltag mit Fahrrad, Pedelec oder Speed-Pedelec unterwegs sind.
Hintergrund ist die weiterhin vergleichsweise geringe Helmquote. Laut einer DEKRA-/Ipsos-Studie aus dem Jahr 2025 trägt mehr als ein Drittel der Deutschen beim Radfahren keinen Helm. Als Gründe werden unter anderem mangelnder Komfort und optische Vorbehalte genannt.
SafeFit soll die Passform vereinfachen
Das zentrale Merkmal des Echo Pro ist das zum Patent angemeldete SafeFit-System. Anders als bei klassischen Fahrradhelmen verzichtet dieses auf ein Verstellrad und soll sich stattdessen automatisch unterschiedlichen Kopfformen anpassen. Angeboten wird der Helm in zwei Größen für Kopfumfänge von 51 bis 56 sowie 55 bis 61 Zentimetern. Damit eignet er sich laut Hersteller sowohl für Erwachsene als auch für Kinder ab etwa fünf Jahren.
Konstruktion für mehrere Aufpralle ausgelegt
Beim Material setzt headfirst auf expandiertes Polypropylen (EPP) anstelle des häufig verwendeten EPS-Schaums. EPP soll den Helm widerstandsfähiger gegenüber mehreren Kollisionen machen, sodass er nach kleineren Stürzen nicht zwangsläufig ersetzt werden muss. Nach einem schweren Aufprall empfiehlt der Hersteller jedoch weiterhin den Austausch.
Der Echo Pro erfüllt die Normen EN 1078 für Europa sowie CPSC für den US-Markt. Nach Angaben des Unternehmens ist der Rotationsschutz bereits konstruktiv integriert und benötigt keine zusätzlichen Einbausysteme. In ersten internen Tests soll der Helm bei Hinterkopfaufprallen eine deutlich höhere Schutzwirkung als herkömmliche Modelle erzielt haben.
Automatisches Rücklicht und magnetischer Verschluss
Zur Ausstattung gehört außerdem ein integriertes, sensorbasiertes Rücklicht. Dieses aktiviert sich automatisch beim Abbremsen und soll so die Sichtbarkeit im Straßenverkehr erhöhen. Der integrierte Akku erreicht laut Hersteller eine Laufzeit von acht bis zehn Stunden und wird per USB-C innerhalb von ein bis zwei Stunden geladen.
Eine magnetische Schnalle soll das Schließen des Helms mit einer Hand erleichtern und gleichzeitig verhindern, dass Haut eingeklemmt wird.
Nachhaltigkeit und modularer Aufbau
Auch das Thema Langlebigkeit spielt beim Echo Pro eine Rolle. Neben der EPP-Konstruktion bestehen Kinnriemen und Schnalle aus recycelten Materialien und sind modular aufgebaut, sodass einzelne Komponenten bei Bedarf ersetzt werden können. Für Helme, die bei einem schweren Sturz beschädigt wurden, bietet headfirst ein Crash-Replacement-Programm mit 40 Prozent Preisnachlass auf einen neuen Echo Pro an.
Mehrfach ausgezeichnet
Noch vor dem offiziellen Verkaufsstart erhielt der Echo Pro mehrere internationale Auszeichnungen. Dazu zählen unter anderem der iF Design Gold Award 2026, der Cycling World Europe Award sowie ein Silberpreis in der Start-up-Kategorie der Micro Mobility Europe.
Der Helm entstand in Zusammenarbeit mit dem Amsterdamer APE Design Studio und wurde nach einer erfolgreichen Kickstarter-Kampagne weiterentwickelt. Er ist ab Juli 2026 in den matten Farben Schwarz, Beige und Grün erhältlich und soll sowohl online als auch über ausgewählte Fahrradhändler in der DACH-Region angeboten werden.
Mehr Informationen stehen auf der Website von headfirst zur Verfügung.
















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