Immer mehr Deutsche nutzen ihr Zweirad im Urlaub. Doch was sollte man dabei beachten?
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Nicht nur zur Arbeit fahren viele Deutsche mit dem Rad, auch der Fahrradtourismus wird immer beliebter. Letztes Jahr waren laut Statista 4,6 Millionen Deutsche im Urlaub mit ihrem Zweirad unterwegs. 38 Prozent davon sind Pedelec- und E-Bike-Fahrer. Die Anzahl der Radreisen ist damit gegenüber dem Jahr 2021 erneut gestiegen. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Wer sein Rad im Urlaub nutzt, ist aktiver und sieht mehr von Land und Leuten. Das geht aus einer Umfrage im Rahmen der ADFC-Radreiseanalyse 2022 hervor. Worauf Urlauber besonders achten sollten, wenn sie mit dem E-Bike unterwegs sind, zeigt der niederländische Fahrrad- und E-Bike-Fabrikant Gazelle im Folgenden auf:

Tipp 1: Der Transport des E-Bikes

Wer sein E-Bike, Pedelec oder Speed Pedelec mit dem Auto in den Urlaub mitnehmen will, sollte ein paar Dinge beachten: Dachträger sind beispielsweise nicht zu empfehlen. Das hohe Gewicht eines E-Bikes erschwert die Befestigung auf dem Dach. Heckträger, die auf der Anhängerkupplung montiert werden, sind die sicherste und einfachste Möglichkeit für den Transport. Darüber hinaus muss vor allem der Akku geschützt werden: Wenn das E-Bike außerhalb des Fahrzeuges transportiert wird, sollten der Akku und das Display abgenommen und sicher im Inneren des Fahrzeugs verstaut werden. Der Akku sollte außerdem vor mechanischen Stößen, Quetschungen oder großer Hitze geschützt werden.

Tipp 2: Die richtige Ausrüstung

Wie heißt es so schön? Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Es lohnt sich daher, sich vor der Abfahrt kurz mit den örtlichen Verkehrsrichtlinien vertraut zu machen. In einigen Ländern, wie Spanien und der Schweiz, besteht eine Helmpflicht. Vor allem für Kinder ist dies in Ländern wie Frankreich, Italien und Kroatien bis zu einem Mindestalter von 12 Jahren vorgeschrieben. Auch die richtige Kleidung sorgt nicht nur für einen Hingucker, sondern schützt zugleich vor Sonnenbrand. Ist das passende Sport-Outfit zudem noch bequem und die Schuhe haben einen guten Halt, steht der Fahrradtour nichts mehr im Wege! Aber Achtung, auch ein Blick in den Wetterbericht lohnt sich.

Tipp 3: Routen-Planung

Gute Vorbereitung ist die halbe Miete – egal, ob bei einer mehrtägigen Radtour oder Fahrten in der Nähe des Campingplatzes oder Hotels zu den schönsten Aussichtspunkten. Karten oder Navigationssysteme sind hier der beste Freund, um auf dem richtigen Weg zu bleiben und die schönsten Orte in der Nähe zu entdecken. Der Schwierigkeitsgrad und die Länge der Tour sollten dabei unbedingt beachtet werden.

Tipp 4: Sicherheit geht vor

Besonders im Urlaub ist die Erkundung neuer, unbekannter Straßen ein Adrenalin-Kick. Es ist jedoch ratsam, mit dem E-Bike auf offiziellen Radwegen und Nebenstraßen zu fahren. Diese offiziellen Radwege sind oft gut ausgeschildert und leicht zu befahren. Auf einer stark befahrenen Straße zu fahren ist gefährlich und stressig – im Urlaub ein absolutes No Go!

Tipp 5: Mit voller Batterie fährt es sich weiter

Das ist logisch, aber zwischen all den schönen Aussichten und dem Urlaubsgefühl geht das Aufladen des E-Bikes leicht unter. Es ist wichtig, den Akku des E-Bikes rechtzeitig zu laden, sonst geht die elektrische Tretunterstützung verloren. Und dann macht ein steiler Berg keinen Spaß, schon gar nicht in der Sommerhitze. Außerdem entlädt sich der Akku in den Hügeln oder Bergen schneller, da mehr Energie gebraucht wird.

Tipp 6: Notfallausrüstung einpacken

Für längere Radtouren oder Fahrten auf abgelegenen Wegen empfiehlt es sich, ein kleines Werkzeugset dabei zu haben. Ein gut ausgestattetes „Erste-Hilfe-Set“ für das E-Bike sorgt für einen entspannteren Umgang mit Pannen und gibt Sicherheit auf Tour. Must-haves sind hierbei ein Reifenflickset, eine Fahrradpumpe und Verbandszeug für den Ernstfall.

Mehr Details unter: www.gazelle.de.

Quelle: PM Gazelle
Bilder: Gazelle