Die neuen Kingryde eBikes sollen den Lifestyle ihrer Käufer abbilden. Dafür wird jedes Modell von Hand an die Kundenwünsche angepasst.
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Die Kingryde E-Bikes werden in einer Manufaktur im bayerischen Starnberg aufgebaut und folgen den Design- und Technikvorgaben des jeweiligen Käufers.

Auf der IMOT, die vom 19. bis zum 21. Februar 2016 in München stattfand, hat der Macher hinter den Lifestyle-eBikes, Georg Hammann, drei der ersten Modelle präsentiert.

Dabei haben sich die Kingryde-Modelle an aktuellen Herstellern von Supersportwagen wie Porsche, Ferrari und Lamborghini orientiert und deren Design auf die E-Bikes übertragen.

Kingryde E-Bikes – Lifestyle und Exklusivität

Ganze dreieinhalb Jahre Entwicklungszeit liegen hinter den Kingryde E-Bikes, um die Eckpunkte Exklusivität, Funktionalität und Ästhetik gekonnt miteinander zu verbinden. Laut Gründer Hammann wurde dies nur durch einen Paradigmenwechsel möglich.

Der grundlegende Aufbau der E-Bikes folgt dem Zweiradwettbewerb, welcher in den USA 1910 -1925 populär war. So bildet der Board Tracker Rahmen die Basis eines jeden Kingryde E-Bikes, wobei diese Rahmengeometrie auch heute noch polarisiert und gleichzeitig aber zeitlose Eleganz ausstrahlt.

Auch an den legendären Cafe-Racern der 60er und 70er-Jahre des letzten Jahrhunderts orientiert sich das Design der handgefertigten Modelle aus Starnberg. So steht Individualisierung und eine gekonnte Interpretation des gewünschten Lifestyles an oberster Stelle der Kreation.

Jedes Bike sieht so cool aus wie sein Fahrer!Georg Hammann

Bisher wurden drei Modelle der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Kingryde Black Edition wurde von Porsche inspiriert und kommt mit einem Board Tracker Rahmen aus Aluminium. Das Vorderrad, übrigens von Hand eingespeicht, sitzt dabei in einer Upside-Down-Gabel.

Als Antrieb fungiert ein 10kW starker Heckmotor, der das Gefährt auf eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 90 km/h beschleunigen kann. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 45 Stundenkilometer kommt man laut Gründer bis zu 220 Kilometer weit.

kingryde_black-edition

Auch eine Rekuperationsfunktion ist vorhanden, die am Controller des Kingryde E-Bikes eingestellt werden kann und ähnlich dem KERS-System bei der Formel 1 funktioniert. Damit kann dem Lithium-Polymer-Akku mit 38 Ah nochmals eine längere Distanz entlockt werden.

Besonders ist die eigens entwickelte E-Bike Motorsteuerung mit Smart Power Management, das mit 60 Volt und maximal 100 Ampere funktioniert. Per Smartphone App wird dem Kunden über Bluetooth LE die Möglichkeit zur Anzeige des E-Bike Status und die Kontrolle über die Steuerung gegeben. Gleichzeitig dient das Smartphone auch als „Zündschlüssel“ und gibt die Steuerung frei.

Das Kingryde BigRed folgt dem Style eines Ferraris und kommt ebenfalls mit einem Board Tracker Rahmen aus Aluminium, der aber hier noch Cafe-Racer-Heck aus GFK ergänzt wird. Die Sitzbank und die Lenkergriffe sind mit Ferrari-Leder bezogen.

kingryde_bigred

Zudem ist ein stärker Antrieb mit 12 kW verbaut, der das E-Bike bis auf 95 Stundenkilometer beschleunigt und dank 38 Ah Batterie bis zu 180 Kilometer weit bringt (bei 45 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit). Auch hier erfolgt die Antriebssteuerung per Smartphone-App, wobei hier ebenfalls ein Energierückgewinnungssystem alá KERS eingebaut ist.

Das Modell Kingryde FastLane ist dem Aussehen eines Lamborghini Aventador nachempfunden. Hier ergänzt ein typisches Monocoque aus GFK den Board Tracker Rahmen aus dem leichten Werkstoff Aluminium.

kingryde_FastLane

Mit 14 kW verbaut Kingryde hier den stärksten Antrieb, welcher das exklusive E-Bike auf 100 km/h beschleunigen kann. Dank 42 Ah Batterie können trotzdem hohe Reichweiten erzielt werden.

Wie bei den Vormodellen wird auch das FastLane per Smartphone bedient und ist mit einer Rekuperations-Funktion ausgerüstet. Es soll rund 16.000 EUR kosten.

Der Gründer möchte die Werte einer jeden vom Kunden favorisierten Marke auf das E-Bike übertragen. So bekommt ein Rolex-Liebhaber ein Modell in seinem Style, genauso wie ein Aston Martin Fahrer seine Markenwerte in seinem Modell von Kingsryde wiederfinden soll.

Im ersten Jahr werden rund dreißig der exklusiven Kingryde E-Bikes als Verkaufsziel angepeilt, während auf längere Sicht 100 Modelle aus Sicht des Gründers Hammann schön wären.

Alle weiteren Infos zu den einzigartigen E-Bikes aus Bayern findet man auf www.kingryde.com.

Bilder: Kingryde