Nahezu jeder dritte stationäre Fahrradfachhändler in Deutschland hat an einer Blitzumfrage des Dienstradleasinganbieters JobRad teilgenommen. 80 Prozent der Befragten würden ihr Verkaufsgeschäft unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen umgehend wieder öffnen. JobRad unterstützt diese Forderung: "Um möglichst risikofrei mobil zu sein, möchten sich viele Menschen jetzt ein Fahrrad oder Pedelec zulegen lokale Fahrradgeschäfte haben damit eine Relevanz für unsere Mobilitätssysteme", erklärt JobRad-Geschäftsführer Holger Tumat. JobRad unterstützt die Fachhändler darüber hinaus bei der Organisation und Bewerbung von Onlineverkaufs- und Versandmodellen.
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Der Dienstradleasinganbieter JobRad hat diese Woche unter seinen bundesweit mehr als 5.000 Fachhandelspartnern eine Blitzumfrage durchgeführt. Ziel der Erhebung war es, mehr über die Bedürfnisse und Problemlagen von stationären Fahrradhändlern in der Coronakrise herauszufinden und Hilfestellung zu geben. „Innerhalb von nur 48 Stunden haben rund 1.800 JobRad-Fachhandelspartner an der Befragung teilgenommen – damit hat sich fast ein Drittel der in Deutschland ansässigen stationären Fahrradhändler geäußert“ – so Geschäftsführer Holger Tumat.

Das Ergebnis: 90 Prozent der Befragten gaben an, von dem aktuell in den meisten Bundesländern geltenden Verkaufsverbot betroffen zu sein. Acht von zehn Händlern wünschen sich, ihr Verkaufsgeschäft trotz Kontaktverbot unter Einhaltung der geforderten Schutzmaßnahmen wieder öffnen zu dürfen.

Wir schließen uns der Forderung der Fahrradhändler an und bitten Politik und Verwaltung nachdrücklich, hier tätig zu werden„, erklärt Holger Tumat und verweist dabei auf die besondere Relevanz des Verkehrsmittels Fahrrad in der aktuelle Situation. „Um möglichst risikofrei mobil zu sein, möchten sich viele Menschen jetzt ein Fahrrad oder ein Pedelec zulegen oder Zubehör kaufen. Nur durch die zeitnahe Wiedereröffnung der Fahrradgeschäfte kann sichergestellt werden, dass in den kommenden Wochen möglichst viele Menschen unvermeidbare Wege mit dem Rad zurücklegen und so auch zur Eindämmung des Virus beitragen.“

Bild: www.jobrad.org | pd-f

Onlineverkauf leichtgemacht nützliche Informationen auf jobrad.org

Ein weiteres Ergebnis der Blitzumfrage: Viele Händler können sich vorstellen, temporär ihr Online-Versandgeschäft auszuweiten oder Lieferservices anzubieten. „Gleichzeitig wissen wir, dass die kurzfristige Organisation solcher Angebote für stationäre Händler oft aufwändig und zeitintensiv ist“, berichtet Norman Kreuzmann, der bei JobRad das Team Partnermanagement Fachhandel leitet. „Hier können auf Radverkauf spezialisierte Online-Plattformen weiterhelfen. Eine Auswahl von Anbietern mit aktuellen Sonderkonditionen haben wir auf www.jobrad.org/fachhandel/corona-informationen-fachhandel zusammengestellt.

Damit potenzielle Jobradler solche Angebote in ihrer Nähe schnell und einfach finden, erweitert JobRad außerdem die viel genutzte Fachhändlersuche auf www.jobrad.org/haendlersuche um das neue Icon „Premium-Versand“. JobRad-Fachhandelspartner, die unter diesem Label gelistet werden möchten, müssen lediglich eine E-Mail mit dem Betreff „Versandoption Händlersuche“ an fachhandel@jobrad.org senden.

Quelle: PM JobRad
Text: JobRad
Bilder: JobRad